Woher kommt der Name "Teewurst" ?
gefragt von Tino am 29.02.2004 um 17:11
antwortet am 29.02.2004 um 17:23
Manche sagen, weil die in England immer auf kleine Schnittchen gestrichen zum Tee gereicht wurde!
Weiß aber nich ob das stimmt!
Tino antwortet am 29.02.2004 um 17:34
@Cruella
Natürlich esse ich sowas NICHT - aber unsere Nachbarn wollten das wissen...
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Seitenwind antwortet am 29.02.2004 um 17:36
Da ist übrigens Rum drin. Wurst mit Rum - Tee mit Rum... wer weiß...
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gargas antwortet am 29.02.2004 um 18:02
Wenn's um die Wurst geht:
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-8 Suchergebnisse zu "teewurst"
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DARKTRESS antwortet am 01.03.2004 um 09:19
Aaaaalso, es gibt da viele Theorien...
Die, dass der Name aus England (wegen dem typischen 5 Uhr Tee) kommt, ist eine.
Eine andere ist diese:
''Teewurst ist eine geräucherte Streichmettwurst und wird weder mit Tee gewürzt, noch speziell zum Tee verzehrt. Ihr Name geht vielmehr auf die Tatsache zurück, daß vor langen Jahren das Teetrinken modern wurde und etwas Vorzügliches, etwas Auserlesenes mit dem Attribut 'Tee' versehen wurde.
Dann gibt es noch diese:
Warum heißt die Teewurst eigentlich Teewurst? Über Jahrzehnte ist es schon "in aller Munde" ? das Wort "Teewurst". Und doch ist seine Bedeutung unklar. Ist Tee in der Wurst? Verleiht der Tee dieser Wurst ihren fein-würzigen Geschmack? Wird die Wurst mit Hilfe von Tee-Extrakten geräuchert? Lesen Sie mehr über die Entstehung einer weltbekannten Wurst aus einer ehemals berühmten Stadt in Hinterpommern.
Wie Tee eine Wurst veränderte.
Rügenwalde in Hinterpommern (im heutigen Polen) galt schon Ende des 18. Jahr-hunderts als die Stadt der Wurstspezialitäten. Otto von Bismarck war nur einer von vielen prominenten Genießern zu damaliger Zeit. Verantwortlich für den Ruhm war nicht zuletzt auch der Hafen, der den regen Handel mit Wurstwaren möglich machte.
1834 gilt als das Gründungsjahr der Rügenwalder
Wurstfabrik von Carl Müller. Sein Sohn, ebenfalls Carl
Müller, trat in die Fußstapfen des Vaters und erfand um
die Jahrhundertwende eine streichfähige Wurst,
unnachahmlich im Geschmack. Durch eine aufwändige
Zubereitung, bei der die Zutaten sehr fein zerkleinert
werden, und eine natürliche Reifung entstand eine
Wurst von hervorragendem Aroma, so herzhaft fein
wie nie zuvor.
Wie zu damaliger Zeit üblich, gab es am Nachmittag Tee. Die Fleischermeister von Rügenwalde bevorzugten dazu einen herzhaften Imbiss und ließen sich statt süßer Backwaren die neuartige feine Streichwurst schmecken. Rasch entwickelte sich diese Wurstsorte zur ständigen
Beigabe zum Nachmittags-Tee und so bürgerte sich nach und nach ? auch außerhalb der Stadt Rügenwalde ? der Name "Teewurst" ein.
Damit Carl Müller seine Teewurst von den anderen unterscheiden konnte, wählte er die rote Mühle als sein Markenzeichen. Schließlich hieß er ja Müller!
Das Original bleibt unerreicht
Es dauert in der Regel nicht lange, bis erfolgreiche Produkte kopiert werden. Das war damals nicht anders. 1927 stellte das Reichsgericht erstmals fest: die Rügenwalder Spezialität wird als geografische Herkunftsbezeichnung rechtlich geschützt. Später, im Jahre 1956, sicherte der Bundesgerichtshof ebenfalls die Marke "Rügenwalder Teewurst" für die Unternehmen, die ehemals in Rügenwalde Teewurst hergestellt haben. Das Oberlandesgericht Hamburg bestätigte letztmalig 1999 die Richtigkeit dieses Urteils.
Teewürste, die nicht solcher Abstammung sind, dürfen lediglich den Zusatz "nach Rügenwalder Art" tragen.
Meine Lieblingstheorie ist allerdings die, wo ein Klempner den Namen erfunden hat, weil er immer eine Wurststulle aß, wenn er an einem T-Stück arbeitete... *g*
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Tupsi antwortet am 01.03.2004 um 11:16
Hmmm, mein Sohn isst die im Moment ganz gerne, bloß bestellt er sie immer unter anderem Namen: "Mama, machst du mir bitte ein Brot mit Wursttee??" – Bewerten …
zucky antwortet am 01.03.2004 um 18:27
Ich bin damit groß gworden. :o)
Und mag sie immer noch. Ab und zu...
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Bohne antwortet am 02.03.2004 um 09:12
Nur um die arme Teewurst mal zu verteidigen:
Ich mag sie auch!
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pinsel antwortet am 07.03.2004 um 22:10
Mein Großvater hat sie mir immer aufs Schulbrot gepappt. Ich meine immer. Jeden Tag. Am Ende wollten nicht mal meine Mitschüler tauschen. Selbst unser Hund verdrehte eines Tages gelangweilt die Augen. Aber ab und zu esse ich sie noch ganz gerne – Bewerten …
antwortet am 29.03.2005 um 01:59
Ich frage gerade mal in einem anderen Forum nach dem Ausdruck Teewurst.
Andererseits: Im Teewurst ist kein Tee - aber in der Bockwurst ist auch kein Bock, und im Bauernschinken ist auch kein Bauer...
wiwawuschel antwortet am 22.10.2008 um 14:06
100 % wissen tu ichs natürlich auch nicht, glaub mich aber zu erinnern, dass ich im Fernsehen gesehen habe, dass die Rügenwalder ihre Wurst zum Tee aßen. – Bewerten …
Du weißt die Antwort auf diese Frage? Klasse. Dann schreibe sie jetzt sofort hier rein. So eine Chance etwas Gutes zu tun, kommt nicht alle Tage!
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