In meinem Garten habe ich selbst Pilze der Sorte "Braunkappen" gezüchtet ... die Lamellen sind nicht hellbeige wie auf allen Bildern sondern mit einer Art schwarzen Staub beschichtet ... das sieht giftig aus. Leider gibt die Homepage des Verkäufers dieser Kulturen zu diesem Thema nichts her ... findet ihr einen passenden Link oder könnt ihr mir sagen ob diese Pilze mit dieser Verfärbung geniessbar sind ?

gefragt von am 08.08.2005 um 12:57

Silberhamster antwortet am 08.08.2005 um 13:03

bei den meisten polzen sind die lamellen im jungstadium weiß/beige.
wenn die sporen (der staub) gereift sind werden sie dunkelbraun bis schwarz.
übrigens die wenigsten pilze sind wirklich giftig. wenn ich die sehen könnte, würde ich dir sagen können ob das braunkappen sind. die farbe der kappe hängt oft auch von standort ab. – Bewerten …

Silberhamster antwortet am 08.08.2005 um 13:12

"Die Lamellen sind zunächst von grauer Farbe, werden aber mit zunehmendem Alter violett."
http://www.feinspitz.net/ezine/lexikon/pilze/braunkappe.html – Bewerten …

antwortet am 08.08.2005 um 13:15

Ich gehe davon aus das es Braunkappen sind weil ich gezielt die Gartenerde mit dieser Kultur geeimpft habe. Dort wuchsen sonst nie Pilze ... die Kultur wächst unter einer Tanne, dort knallt nie die Sonne drauf, es sind ideale Bedingungen für Pilze.
Die Braunkappen sehen auch nicht aus wie auf dem Bild (Runde Köpfe, fast wie Champignons) sondern wie ein Sonnenschirm unter den ein heftiger Wind gekommen ist ... so "umgeklappt" halt ... und die Lamellen sind schwarz ...
Leider habe ich keine Digicam um ein Bild einzustellen.
Ich würde es auch auf das Alter schieben ... diese Pilze sind geschossen als ich im Urlaub war, so konnte ich nicht sehen wie sie "frisch" aussahen ...

antwortet am 08.08.2005 um 13:24

Aha ... guter Link ...
Ich werde die Dinger mit ein wenig Fett und Zwiebeln jetzt mal anbraten .... die Nummer der Notaufnahme habe ich ja in meinem Handy gespeichert ... :-)

Silberhamster antwortet am 08.08.2005 um 13:38

das ist normal. die würde ich aber schnell ernten, da sie schon fast zu alt sind.
anscheinend ist braunkappe für zei pilzsorten gängig.
ich kenne die braunkappe allerdings unter dem namen maronenröhrling. also der im wald.
er hat keine lamellen, sondern ist ein röhrenpilz.
da liefen die braunkappen aus dem wald, an der schnittfäche schwarz an.
bei druck auf die röhren wurden die dunkler.

es gibt auch pilze die giftig blau anlaufen.
mir ist kein heimischer giftpliz bekannt der bei druck oder anschnitt die farbe stark ändert. es ist ein zeichen, daß er eßbar ist, wenn er farbveränderung zu blau/schwarz zeigt. – Bewerten …

antwortet am 08.08.2005 um 13:43

Soooo ... die wären vertilgt.
Ich bilde mir ein die besten Pilze der ganzen Welt gegessen zu haben.
Vielleicht waren es ja auch meine letzten.

Aber trotzdem köstlich ... :-)

Dr.Müller antwortet am 08.08.2005 um 14:07

+++Eilmeldung+++Eilmeldung+++Eilmeldung+++Eilmeldung

durch ein unangenehmes Versehen sind die Sporen der harmlosen Braunkappen Pilze beim Versand mit denen eines sehr ähnlich aussehenden, auch sehr wohlschmeckenden, Supergiftpilzes verwechselt worden. Bereits das Verzehren einer kleinen Pilzmahlzeit führt zu schnellem Tod.

+++Eilmeldung+++Eilmeldung+++Eilmeldung+++Eilmeldung – Bewerten …

antwortet am 08.08.2005 um 14:09

Aaaarrrghhhllll ...
* Röchel *

;-)))

Hexe antwortet am 08.08.2005 um 14:56

...immer wieder nett *klatsch*
...und alles ohne eintrittskarte *lach* – Bewerten …

antwortet am 08.08.2005 um 15:26

Aba??? Abadacus???
Hallo?
*panik*

ABA? ABADACUS??? Kannst du uns hören?

Oh mein Gott... :o(

Plato antwortet am 08.08.2005 um 15:49

Braunkappen sind sehr gut! Jung sehen die wirklich beinahe wie Champignons aus, so halbkugelig. Später öffnet sich der Schirm (wie auch bei vielen anderen Pilzen) und die Sporen (Schwarzes Pulver) tritt aus. Theoretisch kannst Du die Pilze noch essen, sie sind aber nicht mehr besonders schmackhaft und bei empfindlichen Leuten kann es zu Verdauungsbeschwerden kommen. Warte doch einfach den nächsten Schub ab und nehme dann die jungen, zarten, leckeren Pilze...

En Guete! – Bewerten …

Plato antwortet am 08.08.2005 um 16:28

Bis ich jeweils die Antwort abschicke, ist die Story immer schon gelaufen... ;-) – Bewerten …

antwortet am 09.08.2005 um 14:37

- Braunkappen und Maronen sind *nicht* die gleiche Sorte
- auch Braunkappen sind Röhrenpilze (und haben *keine* Lamellen)
- Die Pilze sind so lange gut und genießbar, wenn die Kappe auf Druck mit dem Daumen (den Zeige- und Mittelfinger unter der Kappe) nicht bzw. kaum nachgibt. Ist die Kappe weich -> Finger weg. (Es sei denn, das Teil ist staubtrocken!)

fungiman antwortet am 08.08.2006 um 21:17

Bei der Braunkappe, handelt es sich nicht um Maronenpilze, sondern um den Gartenträuchling. Lat. Stropharia rugoso annulata. Pilze mit Röhren, lassen sich nicht züchten. Also, der Gartenträuchling ist ein Zuchtpilz und essbar. In jungem Stadium sieht er einer Marone sehr ähnlich, je nach Standort dunkelbraun/rotbraun bis hellbraun, Lamellen rosa bis hellbraun, später schwarz werdend, Stiel ist weis mit bisweilen mehr als 5cm durchmesser. Er sollte im geschlossenen bzw. leicht geöffneten Zustand geerntet und alsbald verbraucht werden da er sehr schnell verdirbt. Auch der schwarze Sporenstaub macht das menü nicht gerade appetitlich. Bei fortschreitendem alter werden die Hüte bis 25cm groß Siehe http://www.braunkappen.de – Bewerten …

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