Welche Eigenschaften würden Gingko als wunderbaren Vater auszeichnen. Insgeheim glaub ich nämlich dass er ein super, sehr konsequenter Vater sein würde, auch wenn er sich das nie eingestehen würde.?

gefragt von Marianne am 23.02.2010 um 11:21

hm,, antwortet am 23.02.2010 um 11:40

ein lottogewinn...

hukido antwortet am 23.02.2010 um 11:57

Er würde Kind UND Mutter (!!!) mit seinem Leben verteidigen....sie könnten sich absolut sicher fühlen....er würde sie hegen und pflegen, hätscheln und tätscheln.
Ja...ich denke auch er wäre ein super guter Vater. – Bewerten …

zoller antwortet am 23.02.2010 um 12:00

Ernst gemeint?

Gut, dann daß er wohl ein geregeltes Leben und Einkommen hat, und auch sonst soweit alles im Lot ist. Das bringt Ruhe in die Gesamtsituation, und die brauchts ja als Papa.
:-)) – Bewerten …

cbv antwortet am 23.02.2010 um 12:10

Vorallem waere er ein guter "Wenn Du mich nicht in Ruhe laesst, rufe ich meinen Papi und der haut Dir dann auf's Maul"-Vater.
– Bewerten …

pimboli antwortet am 23.02.2010 um 12:16

Ich muss Hukido zustimmen - das war auch mein erster Gedanke!!
Und vor allem würden seine Kinder bestimmt die "richtigen Umgangsformen/Anstandsregeln im täglichen Miteinander" mit auf dem Weg bekommen. – Bewerten …

Sumaru antwortet am 23.02.2010 um 12:44

Es ist ja keine Frage, ob er ein wunderbarer Vater wäre, er will halt einfach nur nicht. Er hatte doch selbst schon mit Frau und Kind zusammengelebt und war da sicher auch ein guter Vater... nur schränkt es ihn halt sosehr ein, dass er das auf Dauer nicht will.

Er würde sich sicher gut um ein Kind kümmern, es beschützen, sogar mit ihm spielen, aber er würde auch darunter leiden, weil es die Zeit ist, die er mit Kumpels saufen könnte. – Bewerten …

jewel antwortet am 23.02.2010 um 13:05

Na ja er ist kein Vater und wird es wohl nicht werden, daher ist es an sich unerheblich, ob er ein guter oder ein schlechter Vater wäre. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, sagt er ja auch nicht, dass er ein schlechter Vater wäre, sondern dass er das nicht will.
Das Problem ist nur, wenn er das wirklich nicht will und das alles so furchtbar findet, warum ist er von diesem Thema so besessen?
Nahezu jede Frage, die auf Kinder bezogen ist, weist mindestens eine Antwort Gingkos auf. Warum beschäftigt er sich so damit?
– Bewerten …

Ginkgo antwortet am 23.02.2010 um 13:13

.... weil die Themen "Frau-Beziehung-Kind" oft untrennbar miteinander verbunden sind ... deswegen beschäftige ich mich so damit.

Und nein, ich wäre definitiv KEIN guter Vater ....
– Bewerten …

cbv antwortet am 23.02.2010 um 13:17

Nach meiner Erfahrung sind gerade die, die sagen, sie seien KEIN guter Vater, eben genau dieses.
– Bewerten …

jewel antwortet am 23.02.2010 um 13:23

Gingko, du siehst an cbv aus der Nummer kommst du nicht mehr raus. *G*

Ich stimme dir zu, dass die Themen eng zusammenhängen, aber wiederum auch nur bedingt.
Denn erkläre mir bitte mal was Tischmanieren, die man einem Kind beibringt, so unmittelbar mit einer Mann Frau Beziehung zu tun haben.
– Bewerten …

Ginkgo antwortet am 23.02.2010 um 13:28

Durch die Existenz des Kindes ist die Mann-Frau-Beziehung schon limitiert ..... das hat nichts mit Tischmanieren des Kindes zu tun ...

Die aus der Existenz des Kindes resultierende Fremdbestimmung macht ein Kind für mich unmöglich ....

Aber ich nerve euch doch schon genug ... da müssen wir das doch hier nicht vertiefen ... :-)))
– Bewerten …

pumpernickel antwortet am 23.02.2010 um 15:55

er würde seinen sohn "sue" nennen... damit er LERNT!
;o)) – Bewerten …

Ginkgo antwortet am 23.02.2010 um 18:45

Meine Idealvorstellung habe ich .... leider grätschen da immer Frauen mit ihrer "weichen" Erziehungsmethode rein ....

1. Konsequenz :

Erstmal bitte ich um Dinge wie ins Bett gehen / den Teller selber abräumen / das Kinderzimmer aufzuräumen / bestimmte nervende Dinge zu unterlassen.
Beim zweiten Mal werde ich energischer .... wenn dann keine Folge geleistet wird, beim dritten Mal RAPPELT es gewaltig.
Da gibt es keinen Verhandlungsspielraum je nachdem wie belastbar ich an diesem Tag bin .... und ich bitte eventuell sechsmal um etwas.
So werde ich immer reagieren .... darauf kann sich das Kind einstellen.

2. Taxi-Dienste :

Schule / Hobbys / Freunde der Kinder sind fussläufig / mit dem Rad zu erreichen. Ich bin kein Taxi .... das gibt es nicht. Dinge die ausserhalb dieses Aktionsradius liegen sind automatisch obsolet.

3. Respekt

Ich darf mehr als ein Kind. Ich bin erwachsen. Mit meinem Kind mache ich mich nicht gemein und habe das Bestreben der "beste Kumpel" zu sein.
Wenn ich sage es geht rechts rum ... dann geht es rechts rum. Schliesslich sorge ich für dieses Familienunternehmen, löhne alles, übe selbst Verzicht und investiere Zeit.
Einige Dinge weiss ich nun mal besser weil ich erwachsen bin.
Darum darf ich bestimmen. Wünsche der Kinder sind wichtig und werden im Rahmen der Möglichkeiten erfüllt / darauf Rücksicht genommen.
Frechheiten werden nicht geduldet.
In meinem Wohnzimmer hängen nicht Kumpels von meinen Kindern ab, können die in dem Zimmer meiner Kinder machen.

4. Mithilfe im Haushalt :

Weder meine Frau noch ich sind Dienstboten. Jedes Kind hat im Rahmen seines Alters und seinen Fähigkeiten im Haushalt mitzuhelfen .... Tisch decken, Spülmaschine aus- und einräumen, einkaufen, Wäsche aufhängen.
Falls es da Stress gibt .... siehe Punkt 1 : Konsequenz.

5. Übernachtungsbesuch :

Sowas wird bei mir angemeldet. Meine Kinder bestimmen nicht welche Fremden ich in meinem Reich zu dulden habe ... und wem ich morgens über den Weg laufe auf den ich eventuell keinen Bock habe.

6. Volljährigkeit :

Alle gesetzmäßigen Rechte zu haben bedeutet nicht das bei mir in der Bude jedes Kind über die Stränge schlägt .... und mit seiner Forderung nach Freiheit meine Freiheit einschränkt.
Da gilt das Prinzip : "So lange Du die Füße unter meinen Tisch stellst .... "
Es wird auch oft sehr gerne vergessen das mehr Rechte auch mehr Pflichten bedeuten.

Wenn das nicht läuft kann sich mein Kind gerne eine eigene Wohnung suchen.

Von der Gemeinschaft zu partizipieren OHNE sich einzubringen ist nicht.


Nur so kann das laufen .... :-)
– Bewerten …

LaBellaDonna antwortet am 23.02.2010 um 21:46

Weil er nicht mit uebertrieben romantischen und unrealisrtischen Vorstellungen Vater werden wuerde. Ganz einfach.
– Bewerten …

Lupa antwortet am 24.02.2010 um 00:09

Dafür, dass du absolut keine Kinder willst, Ginkgo, hast du dir aber ziemlich detaillierte Überlegungen gemacht, wie das ablaufen sollte...:-) – Bewerten …

thomas_kf antwortet am 24.02.2010 um 07:13

Das finde ich allerdings auch. – Bewerten …

Ginkgo antwortet am 24.02.2010 um 08:22

....das habe ich von meinen alleinerziehenden LAGs mitbekommen .... bei denen ist es nämlich NICHT so gelaufen wie ich das beschreibe ... dementsprechend groß war das Chaos und die Nerverei ... :-)
– Bewerten …

Juni antwortet am 24.02.2010 um 10:41

Was nutzt alles Ginkgo'sche Theoretisieren? Es würde samt und sonders hinfällig, wenn Ginkgo das Gefühl "EIGENES Kind" erleben würde. – Bewerten …

Ginkgo antwortet am 24.02.2010 um 11:17

.... das glaube ich nicht das ich bei einem eigenen Kind alles über Bord werfen würde ...

... das unterscheidet eine "typisch männliche" von einer "typisch weiblichen" Erziehung .....

Das was ich beschrieben habe sind Minimalanforderungen die ein menschliches Miteinander erst möglich machen. Diese Minimalanforderungen werden ja nicht ausgehebelt nur weil es "mein Kind" ist.

Wenn diese Minimalanforderungen nicht durchgesetzt werden zieht man sich kleine Terroristen ran ... und braucht sich als Elternteil nicht zu wundern wenn man die Kontrolle verliert und alles in Nerverei und Chaos versinkt.
– Bewerten …

Juni antwortet am 24.02.2010 um 12:33

Jeder hat seine Ideale und Theorien. Und bis auf den Taxipunkt gebe ich dir sogar recht. Trotzdem bleibt es Theorie. Wenn es in der Realität so einfach wäre!

Erziehen kann eben nicht nach Schema F abgehandelt werden, und das würdest du, hättest du eigene Kinder, früher oder später feststellen können, dann auch beim Unterschied von Kind 1 zu Kind 2. Hier mache ich mal Schluss, wir hatten das ja schon oft genug. – Bewerten …

Ginkgo antwortet am 24.02.2010 um 13:21

Das was ich dargelegt habe sind, wie schon gesagt, UNABDINGBARE Verhaltemnsregeln in Gemeinschaften.
Es ist nicht verhandelbar OB diese anerzogen / vermittelt werden sollten ....

Klar sind Kinder verschieden .... deswegen ist es ja bei einem Kind leichter, beim anderen Kind schwerer .... das streitet ja niemand ab.

Aber herauskommen muss am Ende das was ich dargelegt habe ....
– Bewerten …

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