Wenn ein Museum, dessen (nichtschulisches) Thema dich interessiert, sich in einem Schulgebäude befindet, würde dich das abschrecken? Die Schule schaut aus, wie eine typische Schule aus den 70er Jahren, das Museum wäre mit einem separaten Eingang zu betreten, hätte aber außen und innen den "Null-Charme" des Schulhauses.?
gefragt von Frankenbaum am 28.01.2010 um 19:23
Frankenbaum antwortet am 28.01.2010 um 19:44
Ja, warum? Selber nicht gut drauf?
Hm, dann klick doch mal bitte eine andere Frage an, ja?
Danke.
Querkopf antwortet am 28.01.2010 um 19:46
Das würde mich nicht abschrecken!
Ich finde die Frage zugegebener Maßen etwas sonderbar.
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pumpernickel antwortet am 28.01.2010 um 20:56
mich würde das auch nicht abschrecken.. das interessante in einem museum findet man ja drinnen... meist, zumindest.
mir wäre das lieber, als andersherum: ein tolles gebäude, super architektur.. dann latzt man seinen eintritt und ist im endeffekt masslos enttäuscht.
wieso sonderbar?
auch bei gebäuden können die "inneren werte" entscheidend sein.
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pimboli antwortet am 28.01.2010 um 21:04
Ich kann da pumpernickel nur zustimmen.
Wieso sollte ein Gebäude einen abschrecken?
Und so viele Menschen kann es ja auch nicht geben, die so einen Horror aus ihrer Schulzeit haben, und sich daher weigern, ein Schulgebäude zu betreten, oder??
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nabatov antwortet am 28.01.2010 um 21:12
Mich würde das überhaupt nicht abschrecken, eher das Gegenteil.
Ich musste gerade an das Museum in Leipzig in der Runden Ecke denken, das von außen unscheinbar ist, es soll aufgemotzt werden, habe ich gehört, schade, lieber so lassen.
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Frankenbaum antwortet am 28.01.2010 um 21:18
Es hängt anscheinend wirklich damit zusammen, dass viele Menschen schlechte Erfahrungen in den Schulgebäuden angesammelt haben und nun den Geruch, das Aussehen und die ganze Aura dieses Gebäudes nicht mehr ertragen können. Und da die Schulhäuser überall sofort als solche identifizierbar sind, taugen sie für keine andere Zwecke als für die ihrer Ur-Bestimmung.
:-(
ProteusAnguinus antwortet am 28.01.2010 um 21:58
@frankenbaum: ist das so? kann ich mir kau mvorstellen.
zur frage: es würde mich nicht abschrecken, sofern mich die ausstellung brennend interessiert.
einen besonderen anreiz bietet so ein gebäude natürlich eher nicht.
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parb antwortet am 28.01.2010 um 22:13
Das Museum müsste klar als öffentliches Museum erkennbar sein bzw. dass es für alle zugänglich ist. Fand das bei manchen kleinen Uni-Museen anfangs tatsächlich mühsam, dass nicht klar war, wer denn da willkommen ist. Die Öffnungszeiten nirgendwo angeschrieben, Eintritt nur nach Voranmeldung: DAS schreckt mich ab, nicht das Gebäude oder ob sich ein Museum in einer Schule (oder einem Schwimmbad oder Altenheim etc.) befindet.
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Museathea antwortet am 29.01.2010 um 00:43
Es gibt individuell positive wie negative Empfindungen bezüglich Schule, Frankenbaum.
Karmisch ist die Schule Lehren-Lernen, eine Win-Win-Situation, dass es von Destruktion beeinflusst wird, ist Teil der menschlichen Entwicklungsgeschichte.
Ein Museum stellt hier karmisch eine logische Folgenutzung dar, das Gebäude behält Lehren-Lernen als Funktion.
Ganz generell ein fortgesetzter Umschlagplatz für Destruktion/Kreativität.
Für die Gestaltung, das entnehme ich Deinen Worten, scheint kein Geld da zu sein und offenbar gibt es für die Gemeinde keinen noch "stilvolleren" Ort. Das liegt daran, dass der Staat von bestimmten Interessengruppen enteignet wurde unter gütiger Mithilfe der beiden großen Volksparteien (mit der CDU als größtem Anteil). So langsam erfolgt jetzt ein Begreifen? Mal sehn...
Auf jeden Fall müssen wir lernen, oben zu rütteln, statt unten zu treten. Dass wir aufeinander trampeln können, haben wir ausreichend bewiesen.
Was hat das Museum denn für ein Thema?
Leddi antwortet am 29.01.2010 um 14:03
Ich finde es ja bis heute faszinierend, dass jede Schule die ich betrete(n habe) gleich riecht...
Zur Frage: Nein, wäre mir schnurz. Hauptsache die Austellung ist intressant und ist stimmig.
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Frankenbaum antwortet am 30.01.2010 um 12:13
@Museathea
Gute Analyse, Frau Museathea!
Du klingst wie das Beratungsteam von unserer Landesstelle für Museumsberatung. ;-)
Tatsächlich gibt es ein sehr viel stilvolleres Gebäude, das aber leider sehr marode ist und erst eine "Urbarmachung" in allen Gewerken vor sich hätte.
Und - natürlich! - die Gemeinde ist bitterarm und die Lösung "Museum in der Schule" ist die billigste.
Ach, Griechenland war mir Vorbild. Eintritt in Museen für Kinder und Jugendliche kostenlos, ansonsten symbolische Beiträge, Führungen in englisch und kompetent und nett auch in entlegendsten Landesteilen (erlebt in Kastoria!)
Zurück in Zeit und Raum
Das Thema des Museum ist ein sehr spezielles, das ich hier nicht nennen will. Ein zukunftsfähiges Museum braucht mehr Geld, als eine ländlich geprägte Gemeinde aufbringen kann. Da helfen auch Stiftungen, Spenden, europ. Unterstützungen nur, wenn schon etwas Geld vorhanden ist.
Du weißt die Antwort auf diese Frage? Klasse. Dann schreibe sie jetzt sofort hier rein. So eine Chance etwas Gutes zu tun, kommt nicht alle Tage!
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