... welcher ist dein sinn des lebens im augenblick? - wie oft hat er sich in deinem leben schon verändert?

gefragt von pegasus am 11.05.2008 um 10:14

antwortet am 11.05.2008 um 10:27

oh. gute frage, finde ich!

der hat sich in meinem fall schon einige male verändert. eine zeitlang sah, oder besser gesagt, hatte das leben für mich keinen sinn.

im moment kann ich aber sagen: die zukunft ist mein sinn des lebens. und selbstverständlich meine freundin und ihre tochter. und meine ganzen freunde!

ich freue mich auf die zukunft und es wird noch viel passieren.

pegasus antwortet am 11.05.2008 um 10:35

... und eine weitere frage dazu: b r a u c h e n wir überhaupt einen sinn des lebens?
... wenn ja, warum? – Bewerten …

chillerin antwortet am 11.05.2008 um 10:44

Das finde ich richtig schwer zu beantworten.
Der Sinn des Lebens - was wäre die Erde ohne Leben?
Lebewesen haben per se nur den Job der Weiterpflanzung, damit sie nicht aussterben. Dann gibt es die Evolution, alles verändert sich, manche Spezies stirbt aus, es gibt neue....
Mein eigenes Leben? Im großen Universum so unwichtig wie nur irgendwas.
Für mich selbst das Wichtigste, was es in meinem Leben gibt.
Aber was ist der Sinn davon?

Ich fürchte, das ist mir zu philosophisch.

Mir geht es gut, seit Jahren ging es mir nicht so gut wie jetzt.
Morgen fahre ich für eine Woche in den Urlaub zum Wandern.
Den Sinn dieses Urlaubs kann ich Dir sagen: er dient meiner Erholung.

Die darauffolgende Arbeitsperiode dient der Erhaltung meines Lebens, da der finanzielle Hintergrund unerläßlich ist für mein Weiterbestehen.

Doch die ganze Zeit über lebe ich und das Leben macht Spaß!!
Ist das der Sinn: Glücklich sein?

Sollten alle Lebewesen einfach nur glücklich und zufrieden sein? Ist das der Sinn?
– Bewerten …

antwortet am 11.05.2008 um 10:54

ob das leben einen sinn braucht? ich denke, für uns menschen schon. natürlich kann man vom einen tag in den anderen leben, aber die qualität steigert sich doch enorm, wenn man einen sinn oder grund sieht. zumindest eine motivation wäre vorteilhaft. denn ohne motivation kein fortschritt. stillstand kann soooo langweilig und deprimierend sein.
man lebt nur einmal ein leben. und dieses leben sollte man doch so gut wie möglich leben können. jeder auf seine art.
natürlich stellt sich auch noch die frage, wem oder was dieser sinn dienen soll... dem menschen selbst, der person oder dem ganzen (also incl. unviersum)...

antwortet am 11.05.2008 um 11:07

so oft hat er sich nicht verändert, weil ich sehr oft gar keinen sinn gesehen habe. da hieß das motto schlicht: überstehe den tag.

inzwischen denke ich, der sinn des lebens (oder meines lebens) ist ganz banal der, daß ich es ausschöpfe bzw. überhaupt LEBE und mich nicht davor verkrieche.

und im augenblick stehe ich an einem großen scheideweg, der mir viel angst macht, obwohl er im grunde so oft ersehnt war. wieder heißt es: überstehe den tag, allerdings im positiven sinn oder im sinn der "philosophie der kleinen schritten" - denn ich habe meiner angst nur entgegenzusetzen, daß ich einfach eins nach dem anderen "abarbeite" und mich möglichst nicht lähmen lasse vom ungetüm meiner befürchtungen.

loetho antwortet am 11.05.2008 um 11:14

Wer über den Sinn des Lebens nachdenkt ist m.E. doch eher nicht glücklich.
Jede Minute meines Lebens, in der ich nicht über die Zukunft oder über die Vergangenheit nachdenke ist sinnvoll ! – Bewerten …

antwortet am 11.05.2008 um 11:16

@loetho: da hast du sicher recht. dennoch scheint der mensch ja einen sinn zu brauchen, sonst gäbe es nicht so viele, die an eben dieser gefühlten sinnlosigkeit kranken würden.


die erkenntnis, daß alles "sinnlos" oder besser "sinnfrei" ist hat für viele etwas verstörendes.

pegasus antwortet am 11.05.2008 um 11:21

... hmm ,.. sollte denn nicht nur der unglückliche augenblick verleiten über den sinn des lebens nachzudenken - sondern gerade auch der glückliche? ..- – Bewerten …

loetho antwortet am 11.05.2008 um 11:25

@pegasus
---Du hast sicher Recht ---- aber das sind dann doch wohl eher Momente in denen man sein Glück oder Glücklichsein kaum selber fassen kann !
Und die habe ich eher selten ! – Bewerten …

antwortet am 11.05.2008 um 11:26

im grunde ist es ja wurscht, ob man gerade glücklich oder unglücklich ist.....womöglich ist es eher eine "typfrage". manche menschen brauchen einen gedanklichen überbau, um sich im dasein zurechtzufinden, eben einen "sinn". andere freuen sich schlicht ihrer existenz und stellen erst gar nicht die frage, warum und wieso. wozu auch? wirklich beantworten kann man es ja nicht.

nur jeder für sich selbst. aber nicht im sinne einer allgemeingültigen maxime.

unglück führt schneller zur sinnfrage, weil wir weniger bereit sind schmerz zu durchleben als glück......

antwortet am 11.05.2008 um 11:36

die frage nach dem sinn des lebens kann sich ja erst dadurch stellen, dass wir überhaupt in der lage dazu sind.
mein geliebtes anthropologisches prinzip eben: wenn wir nicht existieren würden, könnten wir solche fragen ja gar nicht stellen. die frage nach dem sinn hängt ja stark mit der frage nach dem warum zusammen. also auch andersherum: wir können ja nur danach fragen, weil wir ja existieren.

übrigens: in den zeiten, in denen es mir nicht gut ging, habe ich nicht über den sinn phisosophiert, sondern eine lösung gesucht. deswegen bin ich so froh, dass das ganze nicht in ernsthaften depressionen ausartete, die medikamtentös behandelt werden mussten. aus meinem bekanntenkreis weiss ich, dass das eine echt ernstzunehmende situation ist. no fun!

Lupa antwortet am 11.05.2008 um 16:57

Ich mache mir keine Gedanken darüber, was der Sinn meines Lebens sein könnte. Ich sehe das Leben als ein Geschenk an. Ich wurde durch eine Tür auf die Welt geschubst mit den Worten "Hier, fang damit an, was du willst" und ich entdecke, ich lerne, ich treffe Menschen, ich handle...mein Leben ist kostbar genug, ich muss dazu keinen speziellen Sinn formulieren. – Bewerten …

MitallenSinnen antwortet am 11.05.2008 um 18:50

Der Sinn meines Lebens hat sich schon öfters verändert.

Im Moment (und seit der Geburt meiner Kinder) gehört er meinen Kindern. Voll und Ganz. Da sie selbst noch nicht für sich sorgen und handeln können. Ich finde es überhaupt sehr spannend wie sie die Welt erleben.

Ansonsten fühle ich lieber mit allen Sinnen (auch das negative!) und sehe darin auch ganz viel Sinn.

Ansonsten ist es vielleicht im "Sinne" der Allgemeinheit das ich allen Menschen die mir begegnen zuvorkommend, hilfsbereit, freundlich begegne.

Teddylein antwortet am 12.05.2008 um 19:06

Eine grundlegende Voraussetzung, damit unser Leben einen Sinn hat, ist die Anerkennung des Lebengebers. Wäre das Leben ein Produkt des vernunftlosen Zufalls, so wäre unser Dasein zwangsläufig ohne Sinn, und es gäbe keine zuverlässige Zukunft, für die wir planen könnten. Doch in Apostelgeschichte 17:24, 25, 28 wird uns gesagt: „Der Gott, der die Welt und alles, was darin ist, gemacht hat, . . . gibt allen Personen Leben und Odem und alles . . . Denn durch ihn haben wir Leben und bewegen uns und existieren.“

Seit ich das weiß, ist es für mich der Sinn des Lebens, meinem Schöpfer wohlzugefallen und ein Fußstapfennachfolger Jesu zu sein.

Vorher war ich noch zu klein um mir darüber Gedanken zu machen. – Bewerten …

antwortet am 12.05.2008 um 19:23

noch eine kleine anmerkung:
ich sehe allerdings einen unterschied zwischen den sinn des lebens im allgemeinen (warum sind wir hier, wofür etc.pp) und dem eigenen sinn, also mein persönlicher sinn, wofür ICH lebe.
über den allgemeinen sinn mache ich mir eher gedanken, wenn es mir nicht gut geht. über meinen sinn eher dann, wenn es mir gut geht. weil er mir genau dann auffällt.

antwortet am 12.05.2008 um 23:33

Für mich persönlich ist schon lange der Sinn des Lebens so zu leben, dass man nach seinem Abgang etwas mehr Leute aus der Patsche geholt als in die Pfanne gehauen hat.

Wenn sich ein paar Leute über Werte freuen , die man zu Lebzeiten erschaffen hat ist das zutiefst befriedigend.

Ich glaube nicht, dass es einen Sinn ergibt viel zu essen, möglichst oft nach Malle zu fliegen oder sich auf Krampf selbst zu verwirklichen . (<- allein diese dämliche Phrase...)

d-g-h4.0

parb antwortet am 13.05.2008 um 10:32

Meinen Sinn des Lebens habe ich lange so definiert: Das Leben von jemand anderm bereichern. Also das Zwischenmenschliche, die kleinen Augenblicke, Worte, Lächeln oder Gesten, Hilfestellungen - es gibt fast unendlich viele Möglichkeiten dazu. Die Definition meines Lebenssinns ist jedoch nicht aus dem Druck entstanden, mein Leben bräuchte unbedingt einen Sinn, gar aus der Angst heraus, es hätte "so" keinen Sinn. Nein, diese Beschreibung war das, was ich als sinnhaft empfunden hatte, für mich, für andere. Das Leben bejahend zu leben.

Vor einiger Zeit habe ich eine schöne Lebensaufgabe gehört, die ich nun zitieren möchte, wenn ich nach dem Sinn des Lebens gefragt werden, denn sie trifft es für mich im Moment genau (und steht auch nicht im Widerspruch zum bisherigen):
All mein Lachen zu lachen und all meine Tränen zu weinen.
– Bewerten …

Salsalinchen antwortet am 13.05.2008 um 12:44

...achtsam bleiben, glücklich werden... - – Bewerten …

Alp antwortet am 13.05.2008 um 14:42

Biologisch gesehen liegt der Sinn allen Lebens in der Fortpflanzung, der erfolgreichen Weitergabe der Gene.
Der Sinn liegt also in der puren Existenz der eigenen Art. Da gibt es nichts weiter hineinzuinterpretieren.

Der philosophische Sinn des Lebens erstreckt sich meiner Meinung nach nur und ausschließlich auf den Menschen.

Der Sinn des Lebens ist dabei nur der, Sinn zu schaffen.

Ein Tier hat keinen Sinn des Lebens im philosophischen Sinne, weil es die Grausamkeit der Natur nicht erleben kann.
Tiere sind immer für ihren speziellen Lebensraum geschaffen und ihm angepasst. Kein Tier würde aber bei Hunger und Kälte auf die Idee kommen den Sinn des Lebens zu suchen der ihm solche Pein bereitet.
Der Mensch schon.
Den Prozess in dem der Mensch also die Bewusstseinsebene erreichte, in der er Alles anzweifeln kann, nenne ich für mich selbst oft „die Vertreibung aus dem Paradies“ weil es wohl damals genau dieses Gefühl gewesen sein muss, aufzuwachen und die Natur plötzlich nicht mehr als gegeben, sondern als grausam und „unmenschlich“ zu empfinden.

Deshalb benötigen Tiere keinen Sinn, weil sie nicht „aufgewacht“ sind und noch im „Paradies“ leben.

Wenn man aber als Mensch nun sich einer so feindlichen Umwelt gegenüber sieht, benötigt man einen Sinn um geistig überhaupt standhalten zu können.

Das kann man sehr gut anhand der vom Menschen geschaffenen Religionen sehen die es über die Jahre der Menschheitsentwicklung gegeben hat. Ebenso in der Kunst, im Selbstverständnis des Menschen, in seiner Lebensart.

Auch die Wissenschaft ist ja nichts weiteres, als eine Sinnsuche.

Die Sinnsuche des Menschen ist nur ein weiterer Aspekt der eine Erweiterung des biologischen Sinns des Lebens um eine geistige Ebene darstellt.

Der Mensch kann dabei auch nicht aus seiner Haut. Alle Dinge, die der Mensch so produziert enthalten Sinn. Selbst ein Unterhaltungsroman enthält mehr Sinn als man es sich gemeinhin vorstellt (z.B. Reflektion der Gesellschaft, populäre Wunschvorstellungen etc.).

Insofern kann man den Menschen wirklich als gottähnlich ansehen- weil er Sinn schafft.

Der Sinn liegt also meiner Meinung nach zuerst in der Existenz, dann dem Überleben und dann im Schaffen von Sinn.
Der Sinn der Sinnsuche liegt im Schaffen von Sinn.
Das ist meiner Meinung nach der Sinn des Lebens.

Ich erlebe es selbst immer wieder, wenn ich mich vor den Spiegel stelle und mir selbst in die Augen schaue. Da ist ein Spiegelbild von einer Person, die sich selbst über viele verschiedene Dinge definiert. Wenn man aber etwas länger vor dem Spiegel steht, fällt dieses Selbstbild plötzlich in sich zusammen und zurück bleibt nur noch das ICH. Dieser Blick auf das ICH wird nach einer kurzen Weile beängstigend weil die Frage „wer bin ich, wenn nicht das, worüber ich mich definiere“ in einem aufsteigt. Weil man plötzlich einen Abstand zu sich hat, den man sonst nie haben würde. Wirklich beängstigend.

Wenn ich mir also keinen Sinn schaffen würde, über mein Leben, mein Ich, wäre ich als Mensch nicht in der Lage zu existieren. Und deshalb liegt für mich der Sinn im schaffen von Sinn und das hat sich, seit ich mir Gedanken darüber gemacht habe, auch nicht verändert.
In keiner Situation.
– Bewerten …

Soannia antwortet am 13.05.2008 um 15:41

Ich brauche keinen Sinn, ich bin auch so glücklich :-) – Bewerten …

modul antwortet am 13.05.2008 um 18:00

herauszufinden was vor dem Bigbang war ;-) – Bewerten …

ufpotw antwortet am 13.05.2008 um 21:30

ich dachte immer der sinn des lebens ist zu essen, zu saufen, zu schlafen ... und zu vögeln ... lieg ich da jetzt etwa falsch? – Bewerten …

Wolfskehle antwortet am 13.05.2008 um 22:25

@Uffi: Etwas einfacher und nicht so drastisch: Stoffwechsel, Eigenbewegung, Fortpflanzung! – Bewerten …

Logikwölkchen antwortet am 14.05.2008 um 23:30

Braucht das Leben einen Sinn? Das ist eine gute Frage. Ich kann ganz hervorragend lange Phasen völlig sinnleer einfach nur genießen ... wobei das dann ja schon ein Sinn ist. Muss es denn immer ein "Sinn" sein, der geich der ganzen Welt zugute kommt? Ich möchte gern glücklich sein mit den Menschen, die ich liebe, endlich wieder mehr in mir ruhen, was ich früher sehr gut konnte, wieder ein bisschen abnehmen, denn einige Dinge in der letzten Zeit haben mir ein paar Kilo zuviel auf den Rippen beschert, ich möchte die Menschen, die ich liebe, glücklich sehen und vielleicht ein kleines bisschen dazu beitragen, meine Kinder sollen die Schule weiterhin gut überstehen, wobei ich natürlich hoffe, dass sie Lust auf ein Studium haben, meine Firma soll gut weiterlaufen und ich möchte mir wieder ein bisschen mehr Freizeit verschaffen. Gleichzeitig möchte ich noch ein paar gute Aufnahmen mit meiner Band machen und ein gutes Buch schreiben. Was ich in letzter Zeit gelernt habe: Ich kann nicht für alle da sein und allen alles recht machen. Okay, das ist noch in Arbeit und fällt mir nicht ganz so leicht ... und führt evtl. auch zu falschen Entscheidungen, mit denen ich dann leben muss. Und vor allem endlich endlich wieder alles ein wenig leichter nehmen, auch wenn ein viel zu großer Verlust mich immer begleiten wird. Aber ich vertraue darauf, das wirklich alles richtig gut wird! Und das ist vielleicht der eigentliche Sinn meines Lebens! – Bewerten …

poetin2 antwortet am 16.05.2008 um 14:25

das leben selbst.... – Bewerten …

poetin2 antwortet am 16.05.2008 um 14:27

@lw
den verlust hast du selbst verschuldet und er ist auch nur ein verlust,weil du ihn dazu machst....
ich hoffe aber für dich,dass du irgendwann mal anfangen wirst dein leben zu leben,nicht das der anderen.... – Bewerten …

Du weißt die Antwort auf diese Frage? Klasse. Dann schreibe sie jetzt sofort hier rein. So eine Chance etwas Gutes zu tun, kommt nicht alle Tage!



 

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