Ist es möglich dass Jesus ein Neger war und nicht für unsere Sünden starb sondern aufgrund seiner Hautfarbe von den römischen Rassisten umgebracht wurde?
gefragt von Vitalo am 17.01.2010 um 10:24
Motörwolle antwortet am 17.01.2010 um 12:19
Die Römer waren zwar auf alle "Barbaren", die nicht aus dem griechisch-römischen Kulturkreis stammten, verächtlich herabgesehen, aber Rassisten wie etwa die Nazis waren sie nicht. Sie haben niemanden einzig und allein wegen seiner Hautfarbe verfolgt oder umgebracht.
Jesus wurde verleumdet und als Revolutionär wegen Hochverrates hingerichtet. Ich halte es persönlich für unwahrscheinlich, dass Jesus dunkelhäutig war, vermutlich hatte er eine eher helle Hautfarbe wie die Menschen in dieser Gegend sie heute auch noch haben. Wäre er äußerlich so hervorstechend gewesen, hätte das wohl ein Chronist erwähnt.
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hexe110 antwortet am 17.01.2010 um 13:26
stell dir mal vor jesus würde aussehen wie ein araber oder ein jude!!
dann gäbe das bild von dem drogenabhängigen hurenbumser nicht. marija war ja bekanntlich eine bekannte hure . war jesus etwa ihr zuhälter?? unsere kirche verheimlicht uns viele sachen über jesus christus dem juden. jesus war und ist und bleibt ein jude. der arme kerl wusste ja nicht das irgendwelche schwachköpfe eine sekte eröffnen. die christen...uns christen..
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Motörwolle antwortet am 17.01.2010 um 14:24
"dann gäbe das bild von dem drogenabhängigen hurenbumser nicht."
Dieses Bild kenne ich nicht, obwohl ich mich mit der Materie beschäftigt habe.
"marija war ja bekanntlich eine bekannte hure "
War mir auch nicht bekannt.
Beides mMn. lediglich aus der Luft gegriffene Vermutung / Unterstellung von boshaften Religionsgegnern und durch nichts belegt.
Ansonsten gebe ich dir Recht mit deiner Einschätzung in Bezug auf die Frage.
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Motörwolle antwortet am 17.01.2010 um 14:42
Zuhälter, Schwachköpfe, Sekte...
Ich könnte schon wieder platzen vor Wut!
Da wird Religionsangehörigen wie Muslimen oder Christen (teilweise zu recht) Intoleranz unterstellt, aber seitens der Atheisten oftmals in einer unverschämten, unglaublich intoleranten Art und Weise seine Meinung geäußert. In jedem zweiten Satz wird eine Beleidigung oder Provokation versteckt. So geht man nicht mit Menschen anderer Meinung um. Ich habe überhaupt nichts gegen Atheisten, ich bin mit einigen befreundet. Jeder darf mMn. an das glauben, was er möchte, in dem Fall eben an nichts. Aber die Art und Weise, wie die Meinung aus der Ecke oftmals kund getan wird, finde ich zum Kotzen!
Und bitte: Ich habe keine Lust mehr, hier über Sinn oder Unsinn von Religionen zu streiten, dessen bin ich müde geworden.
Es geht mir lediglich um die Art und Weise, wie miteinander umgegangen wird.
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Kirisiyana antwortet am 17.01.2010 um 16:07
Also meine Kirche verheimlicht garnix darüber, dass Jesus Jude war.
Die Bibel hat allerdings einiges darüber weggelassen, was Jesus sonst so noch getrieben hat, etwa zwischen 12 und 30 Jahren. Da darf man ruhig neugierig spekulieren. Welche Hautfarbe er hatte, das ist bei einem Nazarener "aus dem Stamme Davids" (was nicht unbedingt rein biologisch verstanden werden muss) relativ klar, natürlich konnten seine Eltern auch eingewanderte Afrikaner gewesen sein, aber entweder wär das wichtig gewesen und man hätte es notiert, oder er war nicht schwarz, oder es war unwichtig (und das ist es in der Tat) und man hat es deshalb nicht notiert.
Die Römer brachten ihn um, weil sie Unruhen und Aufstände fürchteten, die Pharisäer, weil er ihre Macht untergrub, die Massen schrien "kreuzigt ihn", weil sie seit eh und je manipulierbar sind. Machtgeilheit und Dummheit sind sozusagen die Sünden, wegen derer er umkam, und die Evangelisten deuteten theologisch aus der Abendmahlszene heraus, dass er stellvertetend für alle Sünden aller Zeiten (von denen Machtgeilheit und Stumpfsinn wahrlich mit die zentralsten sind) starb - und übrigens in diesem Opfertod nicht verharrte, sondern wieder lebendig wurde, zum Zeichen, dass Gottes Liebe stärker ist als menschliche Sündhaftigkeit.
Das mag den Tatsachen entsprechen oder nicht, daran zu glauben ist eine wertvolle Sache, solange man nicht daraus schließt, man dürfe die Hände in den Schoß legen - oder andere Leute töten o.ä.
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Motörwolle antwortet am 17.01.2010 um 18:21
Ich unterschreibe deine Antwort 100%ig, streite ja auch nicht ab, dass in den Evangelien des Neuen Testamentes aus diversen Gründen so einiges aus Jesus' Leben weggelassen wurde. Er war eben ein Mensch, aber so wollte man ihn in den Evangelien wohl denn auch nicht darstellen, auch wenn es immer wieder betont wird, dass er einer war. Überhaupt keine Frage: An der Darstellung der jungfräulichen Geburt ist was faul, aber dass dadurch aus Maria eine "bekannte Hure" wird und aus Jesus ein vermuteter Zuhälter ist mehr als an den Haaren herbeigezogen. Mit dem Ziel, gläubige Christen als Idioten hinzustellen und zu difamieren. Das empfinde ich als bodenlose Frechheit. Aber klar, man geht ja davon aus, dass sich die "Schäfchen" nicht wehren. Würde ja auch ihrem lammfrommen und devoten Glauben widersprechen. Die lassen sich ja alles gefallen...
Bei Muslimen wäre man da schon vorsichtiger, denen sagt man seine Meinung nicht so direkt ins Gesicht, die könnten da ganz anders reagieren... Die erklärt man besser hinter vorgehaltener Hand für verrückt. Vorsichtshalber. Aber bei Christen: Kein Problem, da ziehe ich mal richtig vom Leder. Das ist doch Sch... !
Ich habe Muslime, Buddhisten und Zeugen Jehovas unter meinen Arbeitskollegen. An was sie glauben, spielt für ihre Arbeit überhaupt keine Rolle. Und ob sie um 4 Uhr aufstehen und meditieren oder nach Mekka wenden und beten oder was auch immer: Ihr privates Ding, solange sie mich nicht missionieren wollen. Ich unterhalte mich mit ihnen über ihren Glauben, wenn sie es wollen, lasse mir Dinge und Ansichten erklären, sage, wie ich dazu stehe, aber alles mit Respekt und ohne sie unverschämt anzugrinsen und zu sagen: "Du hast sie ja nicht alle!" Ich habe aber bei keinem dieser Kollegen das Gefühl, dass sie mich missionieren wollen, die wollen nur in Ruhe ihr Ding machen, von dem sie überzeugt sind. Missionieren scheinen mich immer nur Atheisten zu wollen, in einer aggressiven Art und Weise und nach dem Motto: "Enweder du bist meiner Meinung, dass das alles Schwachsinn ist oder du bist selbst ein Idiot".
Nicht die Religion (ich bezeichne jetzt mal Atheismus auch als eine solche, obwohl es natürlich nicht richtig ist) an sich ist in meinen Augen das Übel, wie von vielen behauptet, sondern die Respektlosigkeit vor dem Andersdenkenden und die Rücksichtslosigkeit, mit der in der Geschichte versucht wurde und auch heute noch versucht wird, seine eigene religiöse Denkweise
durchzusetzen.
Mit Leuten wie dir, liebe Kirisiyana, würde ich mich gerne über dieses Thema unterhalten. Du besitzt Streit- und Diskussionskultur, das merkt man deinem Posting sofort an.
Ich habe kein Problem damit, wenn Atheisten mir sagen, für mich ist Religion Quatsch. Ihre Meinung, nur der Ton muß stimmen.
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Wolfskehle antwortet am 17.01.2010 um 23:16
@hexe110: Seltsam, du schreibst von „uns Christen/unsere Kirche“. Da bist du aber eine saubere Christin, die ihren Religionsstifter und seinen Anhang verunglimpft! An die Jungfernzeugung glaub ich ja auch nicht, aber Maria eine Hure zu nennen würde bedeuten, dass alle Frauen die nicht den “richtigen“ Vater zum Kind haben Huren sind! Scheinbar hast du mal was von einer Sünderin Maria Magdalena gehört oder gelesen? Also künftig besser informieren und keinen Unsinn loslassen! – Bewerten …
Wolfskehle antwortet am 18.01.2010 um 10:50
Und zur Frage: Ob Jesus für unsere Sünden starb ist Auslegungssache. Neger war er jedenfalls mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht! – Bewerten …
antwortet am 19.01.2010 um 13:25
_Moeglich_ waere es, _wahrscheinlich_ aber eher nicht.
Genauso, wie es _moeglich_ ist, dass genau dieser Jesus, den die Bibel beschreibt, gar nicht gegeben hat. Das wiederum ist sogar eher _wahrscheinlich_.
Du weißt die Antwort auf diese Frage? Klasse. Dann schreibe sie jetzt sofort hier rein. So eine Chance etwas Gutes zu tun, kommt nicht alle Tage!
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