... hmm Warum ist "schneeschippen" nicht _zumutbar_? (die kohle bekommt man doch trotzdem).. und "frei" hat man auch... wieso ist es nicht zumutbar meine "freie zeit" in der ich keiner arbeit nachgehe, weil ich keine habe, für allgemeinwohl einzusetzen? ... Wenn ich dann wieder eine bessere stelle finde mit einem einkommen dass mich wieder normal (ohne luxus) leben lässt - kann ich ja sofort von gemeindewohlarbeiten zutreten,oder? ... aber... Als eine zumutung finde ich pers. eine solche aussage jedem gemeindearbeiter und hausmeister gegenüber, die das in der winterzeit immer machen wenn nötig! ... Wie seht ihr das denn ?

gefragt von pegasus am 21.02.2010 um 17:09

saödoightfnöaproigbsöaogbsr antwortet am 21.02.2010 um 17:26

Solchen unverschämten Faulenzern gehört sofort jede Form von Stütze KOMPLETT gestrichen.

antwortet am 21.02.2010 um 17:37

Schneeschaufeln, da muss man schon fit für sein !
Da kippt man als sportlich untrainierter Mensch ganz schnell aus den Latschen, wenn man das stundenlang machen müsste.

chillerin antwortet am 21.02.2010 um 18:19

Das frage ich mich seit Tagen!
Warum werden die Leute, die vom Staat Unterstützung bekommen, nicht mit Schaufel und Besen die Fußwege vom Schnee befreien?

Zu DM-Zeiten war das hier üblich (Sozialhilfe-Empfänger): Sie halfen dem Gemeindedienst z.B. beim Heckeschneiden (Zusammenharken oder Kabel-weg-halten) an den Schulen. Nur 2-3 Stunden am Tag. Ist doch nicht zuviel verlangt.
Und sie bekamen 10 DM pro Stunde, von denen 8 DM angerechnet wurden. Aber die 2 DM bekamen sie ausgezahlt.
Und wer sich geweigert hatte (manche waren sich zu fein dazu), bekam einen Abzug. – Bewerten …

loetho antwortet am 21.02.2010 um 18:31

--- WER will denn WEM sagen, dass er da und dort "schneeschippen" soll ?

Das funktioniert allein aus logistischen Gründen nicht !!
--- und klar ALLE Hartz 4 Empfänger sind natürlich arbeitscheu !
--- ich glaub der Westerwelle hat jetzt alle verrückt gemacht !
– Bewerten …

ufpotw antwortet am 21.02.2010 um 19:14

man könnte sie ja auch alle einfach in einer fabrik arbeiten lassen für umsonst, sie bekommen ja eh kohle vom staat ... oder hotels putzen lassen, am besten welche die westerwelles kumpels gehören ... sie bekommen ja eh kohle von staat ... das wäre dann die letzte und ultimative stufe von lohndumping die sich herr westerwelle vorstellen kann ... und er reibt sich schon die hände ... der pöbel ist auf seiner seite ... wer keine arbeit hat ist quasi freiwild, mit dem darf man machen was man will ... – Bewerten …

ufpotw antwortet am 21.02.2010 um 19:18

aber schön ... wenn die da umsonst scheeschippen, dann frage ich mich, warum ich und die anderen mieter hier überhaupt einen reinigungsdienst fürs haus bezahlen, der das mitmacht ... die könnte man ja alle raus schmeissen, harz4 leute machen das dann ja schließlich umsonst ...
manchmal glaube ich, ihr könnt wirklich immer bis zur nächsten sekunde denken und danach ist dann auch schon schluss ... – Bewerten …

ufpotw antwortet am 21.02.2010 um 19:29

und jeder gemeindearbeiter und hausmeister hat einen job als angestellter ... und bekommt dafür lohn (es sei denn er ist mittlerweile schon von einem 1 eurojobber ersetzt worden, was ja stufe 1 von dem ist was du da so toll findest) und dafür arbeitet er ... das ist das prinzip ... wenn man aber angestellte bekomen kann, die keinen lohn kosten und trotzdem arbeiten ... dann wird dein zugemuteter gemeindearbeiter oder hausmeister ganz schnell wieder schnee schippen ... blos diesmal nicht mehr als hausmeister oder gemeindearbeiter, sondern als harz4 empfänger ... man ... echt ey ..
die 1 eurojob regelung hat mehr als 1 million sozialversichrungspflichtige jobs in 1 euro jobs verwandelt ... und jetzt schlägst du vor diese 1 eurojobs endlich kanns in harz4 jobs zu verwandeln ... ganz toll ... echt ... gaaaaaaaaaaanz grosses kino hier ... – Bewerten …

chillerin antwortet am 21.02.2010 um 19:34

Wenn die Hartz-IV-Empfänger die Arbeit tun, die andere bis dahin für Geld gemacht haben, gebe ich dir Recht, Uffi.
Aber so wird die Arbeit (z.B. Schnee schippen) hier ja gar nicht gemacht!

Also ersetzen die auch nichts.

Ich hatte mal Mieter, die als deutsch-russische Aussiedler hierher kamen. Sie konnten nicht begreifen, dass sie vom Sozialamt Geld bekommen, obwohl sie nichts tun müssen hier, z.B. den Wald aufräumen! – Bewerten …

ufpotw antwortet am 21.02.2010 um 19:39

du hast das prinzip nicht verstanden ...
die staat ist verpflichtet die öffentlichen gehwege zu räumen, tut das aber jetzt schon nicht weil sie am personal gespart hat. das prinzip ist also nicht harz4 empfänger das machen lassen, sondern genügend leute einstellen um seinen verpflichtungen nach zu kommen!
privatwege werden von den besitzer geräumt, wenn sie selbst dazu zu faul sind, müssen sie eben jemanden damit beauftragen (so wie wir hier bei uns im haus).
aber wenn erstmal sklaven auf den markt geworfen werden, dann führt das nur zu immer mehr sklaven ... 1 euro jobs als bestes abschreckendes beispiel wie man eine jobvernichtungsmaschine anwirft und sich einige wenige die hände reiben ... – Bewerten …

chillerin antwortet am 21.02.2010 um 19:46

Unser Gehweg ist auch ein Fahrradweg, da sind nicht wir verpflichtet, ihn zu räumen.

Doch die Gemeinde räumt ihn auch nicht - bzw. hat ihn nur einmal geräumt. Als das dicke Eis kam, wurde es liegen gelassen.

Die Gemeinde stellt keine weiteren Leute ein. Bleibt die Arbeit eben liegen. – Bewerten …

Querkopf antwortet am 21.02.2010 um 19:58

In der freien Zeit sollte man sich um Arbeit kümmern, also Bewerbungen schreiben und ähnliches. – Bewerten …

Hartziger antwortet am 21.02.2010 um 20:17

Sowas, was die "Chillerin" da schreibt, kann nur eine dumme [*Beeep*] schreiben, die noch nie arbeitslos war. Ich gönne jedem, der so einen Mist schreibt, das er seinen Job verliert und nach einem Jahr bei Hartz4 landet!

pegasus antwortet am 21.02.2010 um 21:19

... hallooooooo - keine beleidigungen hier!... beleidigungen sprechen für einen kopf mit wenig genutztem hirn! ..- ;-)

... wie queri schreibt: wer arbeitslos ist, soll sich um arbeit bemühen und bewerbungen schreiben..- da geb ich ihm uneingeschränkt recht!
... jedoch schreibt kein mensch 8 std. j e d e n tag an dem er keine arbeit hat bewerbungen oder stellt sich vor..- (das ist vollkommen unrealistisch!)
... ergo w i e s o kann ein arbeitsloser (egal welchen standes,) wenn er gesund ist nicht z.b. schneeschaufeln oder andere gemeindearbeiten für die gesellschaft tätigen??? => da liessen sich vi e l steuern (bzw. gelder aus steuern) einsparen..-
... es ist ja niemand gezwungen diese gesellschaftshilfe beizubehalten, wenn wieder eine bezahlte arbeit angenommen wird!
... ich hab schon sooo viel von _unzumutbarer arbeit_ gelesen, dass ich nur den kopf schütteln kann! – Bewerten …

ufpotw antwortet am 21.02.2010 um 21:27

ich glaube deine welt ist auch manchmal SEHR einfach pegasus ... SEHR einfach ... – Bewerten …

loetho antwortet am 21.02.2010 um 21:32

--- ich schließe mich der Meinung von Herrn ufpotw voll und ganz an ! – Bewerten …

tantalus antwortet am 21.02.2010 um 22:00

Ich schließe mich Lötho an...

Das _eigentliche_ Problem: Unser "Sozialstaat" braucht all sein schönes Geld, um Banken zu "retten". Für Schneeschipper ist dann halt keins mehr da.
Was anderes wäre, wenn man festangestellte Schneeschipper hätte: Die könnte man rausschmeißen, von dem Geld ein paar Hartzler anstellen und hätte dadurch noch eine Menge gespart...
– Bewerten …

DisTanzKo antwortet am 21.02.2010 um 23:44

Das Schneeschippen ersetzte die professionellen Winterdienste, Chillerin.
Beim Schneeschippen haben die meisten Vermieter diesen Winter versagt, obwohl ihr Einkommen durch den Mietspiegel garantiert wird. Die Ordnungsämter sollten in Zukunft Bußgelder verhängen, wenn der Räumpflicht nicht nachgekommen wird.

Zumutbar ist Schneeräumung nur für körperlich Belastbare, aber wie Loetho sagt, die logistischen Notwendigkeiten verhindern das.
Interessant auch: Der Gemeinwohlbeitrag wird in der öffentlichen Meinung Minderbemittelten stets auferlegt, Investmentbankern, Managern, Millionären dagegen jegliche Freiheit gewährt.

pegasus antwortet am 22.02.2010 um 07:44

...?
... aber ich schliesse doch weder arbeitslose augenoptiker, banker, manager, bäcker ectpp , die arbeitslosengeld beziehen, aus!
... in meinen gedanken sind a l l e die keine arbeit haben, arbeitslosengeld beziehen und gesund sind mit dabei. - und es ginge n i c h t um die reduzierung von regulären arbeitsplätzen durch diese tages-einsätze
... und noch einmal meine frage, die bis jetzt hier keiner beantwortet hat:
... w a s ist daran _nicht zumutbar_? – Bewerten …

nabatov antwortet am 22.02.2010 um 08:10

Die Diskussion, die Westerwelle angezettelt hat, gehört zu den widerlichsten und zynischten der Geschichte der Bundesrepublik. Letztlich will er nur eins, Dumpinglöhne und das Vermeiden von Mindestlöhnen. – Bewerten …

pegasus antwortet am 22.02.2010 um 08:13

... ich glaube da wird das wort _nicht zumutbar_ in verschiedenen sinnen gebraucht:
... ich höre es meist nicht im sinne von _körperlicher_ zumutbarkeit, sondern im sinne von "unter meiner würde" - "hab ich doch nicht nötig" - "is doch der letzte dreck" - "ich muss doch nicht den dreck von anderen wegmachen" etc pp...
... ich glaube man hält sich für zu gut um da oder dort zu mitzuarbeiten...

... i c h denke fast jede arbeit ist gut, wenn man sie gut macht - und keiner sollte sich aus dünkel zu gut für ein arbeit sein!
... arbeit gibt auch genugtuung, wohlbefinden, befriedigung, freude... es kommt auf den blickwinkel an..-
... und wenn i c h nichts zu tun habe - nach meinen bewerbungen schreiben und auf selbstständige suche nach arbeit unterwegs sein etc. - dann würde ich waldarbeiten, schneeschippen, und strassenreinigungsarbeiten etc. von der gemeinde 3x in der woche für jeweils einen halben tag annehmen: ich tue etwas produktives für meine gemeinde, die arbeit gibt mir befriedigung (ich halte nicht nur die hand auf), lerne neue menschen kennen, gemeinschaftssinn wird gepflegt... – Bewerten …

pegasus antwortet am 22.02.2010 um 08:19

... ich rede nicht von westerwelle!
... ich hab es abgekoppelt von dem typen und seinen tiraden:

... ich will wissen, w a s denn so _unzumutbar_ ist an der arbeit schneeschippen oder sonstige gemeidearbeit wenn ich arbeitslos bin. (ich bin in meinem leben auch schon arbeitslos gewesen . ich weiss wovon ich rede!) – Bewerten …

DisTanzKo antwortet am 22.02.2010 um 13:39

1. Körperliche Belastung: Schneeschippen ist nicht pauschal auf jeden übertragbar.
2. Menschenwürde
Du willst ja auch nicht jeden Job machen, der Dir auferlegt wird. Das Gebot der Freizügigkeit wird mit Zwangsarbeit verletzt.

In der DDR wurde der Winterdienst von den Bauarbeitern verrichtet, die bekamen im Winter Überbrückungsgeld (80% vom Netto) und mussten bei Bedarf ran.
Innerhalb eines solidaren Gesellschaftsmodells eine Selbstverständlichkeit, von Vorneherein vertraglich geregelt.

Bei uns herrscht der Egoismuskult - wundert die Schwierigkeit da, für gemeinschaftliche Schwerarbeit, Menschen zu finden, die das gerne machen?
Man könnte bsp. bei Sportvereinen nachfragen...

Ginkgo antwortet am 22.02.2010 um 14:10

.... da könnte man ja auch gleich den Zivilldienst als Zwangsarbeit ansehen.

Da musste ich für ein paar erbärmliche Mücken 18 Monate ranklotzen ....
War auch nicht toll ... hatte ich auch keinen Bock drauf.

Und hat sich auch keiner beschwert das wir "anderen Leuten die Stellen wegnehmen würden" ....
– Bewerten …

DisTanzKo antwortet am 22.02.2010 um 14:55

Es ist ein Unterschied, ob ich eine vertagliche Regelung habe oder mit etwas überrascht bzw. zweckentfremdet verpflichtet werde.
Beim Zivildienst geht man einen Vetrag ein, da wird die Tätigkeit zuvor definiert.

Außerdem: Das Gros der Leistungsempfänger hat seine Gegenleistung bereits erbracht! Wir verlangen ergo zusätzliche Leistung.
Und die Jüngeren, die das bis jetzt nicht konnten (Einzahlung in die Sozialkassen), tragen keine Schuld daran.

Unsere Regierenden bzw. deren Auftraggeber sind derzeit nicht willens, ausreichend Erwerbsarbeit anzubieten.

Dr.Müller antwortet am 22.02.2010 um 16:38

der Aussenwelle scheint echt erreicht zu haben, worum es ihm ging, Arbeitslose sind zu 95% arbeitsscheue Jogginghosenträger.

Was würdet Ihr Eurer Berufsunfähigkeitsversicherung im Leistungsfalle erzählen, wenn die Euch darauf verweist, dass Ihr zwar natürlich nicht mehr als Arzt, Ingenieur, Vertribler oder was weiss ich arbeiten könnt, weil Euch ein Bein abhanden gekommen ist, wohl aber noch als Pförtner oder in einem Callcenter? – Bewerten …

Ginkgo antwortet am 22.02.2010 um 16:59

So eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann man ja definieren .... kostet dann zwar ein wenig mehr.

Ein Freund von mir kann durch einen Hirntumor nicht mehr seinen Job ausüben .... er hat Bedarfsentwicklungen für die Industrie gemacht. War selbständiger Entwickler.

Der bekommt Kohle von seiner Versicherung .... obwohl er im Parkhäuschen noch Parkkarten verteilen könnte ....

Eine Lösung für das Dilemma habe ich ja auch nicht .... und es kotzt mich auch an das "verarmte Banken" mit Steuergeldern saniert werden .... und auf den ärmsten der Armen herumgehackt wird.
Weil man da noch mehr sparen könnte .....

Und der Rüttgers verlangt 20 Riesen pro Gespräch ....

Aber, wo soll man hin mit den ganzen Hartz-IV Empfängern ? Anscheinend gibt es ja keinen Arbeitsmarkt für diese Leute .... was kann die Politik tun um diesem Missstand abzuhelfen ?
– Bewerten …

pumpernickel antwortet am 22.02.2010 um 22:04

das schneeschippen an und für sich halte ich generell nicht für unzumutbar...

es sind nur die umstände, die hier schon mannigfaltig erwähnt wurden.

würde man aber potentiellen freiwilligen schneeschippern eine vergütung zusprechen, die nicht abgezogen wird, sähe das sicher anders aus.
ich kann mir vorstellen, dass in dem fall schon einige schipper zusammenkommen würden.

aaaaber das wäre ja wieder mit kosten verbunden.... – Bewerten …

kleiner helfer antwortet am 22.02.2010 um 22:35

Mal ein bisschen sachliche Infos zum Thema:

http://www.fr-online.de/top_news/2343359_Hartz-IV-Arbeitsmoral-ist-nicht-das-Problem.html

frissbee antwortet am 23.02.2010 um 01:45

Danke kleiner helfer.
Bis auf den Grobian zwischendurch waren wir hier sachlich.
Ist viel Naivität im Spiel, Guido ist ein Bauernfänger, in NRW will er rechtsradikale Stimmen für seine BlauGelbmiesen.

Dr.Müller antwortet am 23.02.2010 um 10:06

ich bin schon lange davon überzeugt, dass wir uns auf durchschnittlich 10% Arbeitslose einstellen sollten, die so oder so durchgeschleppt werden müssen. Ganz ohne Wertung. Das sind unvermittelbare und auch die Jogginghosenfraktion. Es ist einfach so, das ist unsere Gesellschaft. Hartz IV wird mittlerweile vererbt – Bewerten …

Ginkgo antwortet am 23.02.2010 um 15:16

.... so ähnlich wie der Doc sehe ich das auch .... die kannst Du im Leben nicht mehr vermitteln ... kannste Dich auf den Kopf stellen, es gibt keinen Markt für solche Leute.
– Bewerten …

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