"Internet, wie es heute ist, ist im Grunde genommen eine Maschine zur Verstärkung unserer Vorurteile. Je größer das Angebot an Informationen ist, desto pingeliger entscheiden wir uns mitunter für genau das, was uns zusagt, und ignorieren alles andere." (David Gelernter, Yale Universität) - Tun wir das?
gefragt von takethebetter am 02.03.2010 um 11:32
Pipo antwortet am 02.03.2010 um 14:24
Naja, eine Frage weiter oben ist ja schon das beste Beispiel
http://www.kurzefrage.de/politik-gesellschaft/265937/konservative-haben-einen-geringeren-IQ
Also -> Ja :)
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ProteusAnguinus antwortet am 02.03.2010 um 15:21
mitunter?
was soll denn das "mitunte"r?
entscheiden wir nun generell pingeliger oder doch bloß mitunter?
könntest du das den herrn aus yale mal fragen?
falls letzteres, zeigt sich einmal mehr, dass auch aus yale vor allem vage, heiße luft strömt.....
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takethebetter antwortet am 02.03.2010 um 16:33
Protzi, ruf Du den doch bitte an. Ich wüsste ja noch nicht einmal, was "mitunter" auf Englisch heißt ... ;o) – Bewerten …
parb antwortet am 02.03.2010 um 17:58
War das je anders? Die Menge ist zwar größer, aus der man rauspicken/ignorieren kann, aber ist das so anders, als sich zwischen zwei (oder gar einer) Information für diejenige zu entscheiden, die einem grad gut in den Kram passt?
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ProteusAnguinus antwortet am 02.03.2010 um 18:55
nein, parb, es war nie anders.
aber zu sagen, es war nie anders ist eben nicht so angebracht, wenn man ein yaleman ist.
da kann man nicht einfach sagen: der mensch war immer schon so gestrickt und auch in der handhabung des internets setzt sich das fort.
wenn man ein yaleman ist, dann wird banalstes, altes wissen mintunter zur neuesten theorie.
;o)
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ProteusAnguinus antwortet am 02.03.2010 um 19:12
gibt es bestimmt demnächst als yalidl-titel.
;o)
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kira-arkti antwortet am 02.03.2010 um 23:51
das ist doch schwalleryalla!
anstatt internet könntest du auch fernsehen oder zeitungen einsetzen.
der spruch ist einfach nur labern um mal was zu labern
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Jochen#16 antwortet am 03.03.2010 um 12:43
Das hängt doch wohl von demjenigen ab, der das Internet für die Recherche benutzt.
Wenn ich zum Beispiel sage: "2 plus 2 muss 5 sein, weil ich habe mindestens 10 Internetseiten gefunden, in denen das so steht!", dann liegt das Problem in meiner undifferenzierten Denkweise begründet und es ist dann auch irrelevant, ob ich mich für meine Wissensrecherche mit dem Internet verbinde oder in eine Bibliothek gehe.
Das Zitierte mag in gewissen Fällen zutreffen, aber wenn dieses Argument eine generelle Kritik am Internet darstellen soll, dann halte ich das schon für groben Unfug.
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ProteusAnguinus antwortet am 03.03.2010 um 17:26
man merkt, herrn takethebetter ist es auch peinlich, diese yalenudel zitiert zu haben, er meldet sich gar nicht mehr zu wort. – Bewerten …
takethebetter antwortet am 03.03.2010 um 17:43
Frau protzi, was gehste denn gleich ab wie ein Zäpfchen, nur weil der Zitierte an der Yale Universität doziert? :o)
Ein Zitat ohne Angabe, wer es denn gesagt hat, wäre doch auch blöd. Und nur David Gelernter zu schreiben ... Extra für Dich habe ich schon darauf verzichtet, seinen Professorentitel zu erwähnen. ;o)
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takethebetter antwortet am 03.03.2010 um 17:52
Und jetzt sag mal keiner, der Mann sähe nicht klug aus:
http://www.aei.org/imgLib/Gelernter-%20David-HR.jpg
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ProteusAnguinus antwortet am 03.03.2010 um 18:08
oh weia, so ein vollbärtiger muttibubi! eben ein "gelernter".....;o))))))
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takethebetter antwortet am 03.03.2010 um 18:13
Übrigens denke ich nicht, dass es - wie Jochen in Erwägung zieht - um Kritik am Internet geht.
Eher um die Frage nach dem Wie der generellen Meinungsbildung bzw. um Kritik an derselben.
Ist es denn so, dass maximierte Quantität an Informationen eben nicht zu einer erhöhten Reflektion der eigenen Meinung/Sichtweise führt, sondern nur dazu, dass die Chance größer ist, seinen eigenen Standpunkt wiederzufinden und den dann dankbar zu zementieren? (takethebetter, kurzefrage.de)
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ProteusAnguinus antwortet am 03.03.2010 um 18:21
ja, in den meisten fällen ist das so.
das ist ja auch einer der gründe, warum wir so gerne leuten zuhören, die uns nach dem mund reden und bei (vermeintlichen) feinden die ohren zuklappen.
letztendlich suchen wir alle immer nach bestätigung der eigenen wirklichkeitswahrnehmung.
das geht nahezu automatisch.
natürlich ist es sinnvoll sich eben deshalb immer wieder zu hinterfragen und eben JENSEITS der gewohnten bahnen und muster zu gucken, aber spontan würden wohl die meisten information dazu nutzen, den eigenen standpunkt zu untermauern, nicht ins wanken zu bringen.
das zu tun ist so normal und gang und gäbe, dass es kaum auffällt oder hinterfragt wird.
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takethebetter antwortet am 03.03.2010 um 18:31
(Protzi kann ihre Ohren zuklappen, weitersagen. Ich will das mal sehen, sieht bestimmt lustig aus.) – Bewerten …
Du weißt die Antwort auf diese Frage? Klasse. Dann schreibe sie jetzt sofort hier rein. So eine Chance etwas Gutes zu tun, kommt nicht alle Tage!
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