Butterpreis! Ich bin stocksauer. Heute bei Lidl stand tatsächlich für 250 g Butter ein Preis von 1,16 Euro am Regal, der Preis davor war 79 cent der Preis - also ein Preisanstieg von 48 %. Und???? Bekommen die Bauern denn jetzt 48 % mehr für ihre Milch oder was? Da wundert man sich, wenn die Rechtsradikalen Zulauf bekommen!!! Für mich gibt es jetzt nur eines: Die Butter wird nur noch halb so dick aufs Brot geschmiert, dann sollen die sich die andere Hälfte in die Haare schmieren - und ich lebe sogar noch gesünder! Das sollten alle machen, dann geht der Preis auch wieder runter.?

gefragt von am 04.08.2007 um 16:45

der ECHTE jemand antwortet am 04.08.2007 um 16:49

äh, was haben nazis jetzt direkt mit butter zu tun?
und die bauern verdienen an milch extrem wenig, können fast nur mit eu-zuschüssen überleben. dazu kommt, dass die lebensmittelpreise in deutschland im eu-vergleich eh sehr niedrig sind. – Bewerten …

antwortet am 04.08.2007 um 17:09

...die Chinesen haben halt auch hunger.
Steigt die Nachfrage, steigt der Preis, so ist das nun mal in der freien Marktwirtschaft.

antwortet am 04.08.2007 um 17:43

@echter jemand: Natürlich haben die Nazis mit der Butter direkt nichts zu tun, aber wenn sich Milchprodukte, Fleisch, Kartoffeln (Grundnahrungsmittel!) derart massiv erhöhen, dann werden rechts- wie auch linksextreme Rattenfänger immer mehr Zulauf bekommen. Die Geschichte hat es uns vorgemacht, Hitler hätte niemals so einen Zulauf bekommen, wenn es nicht Millionen von Arbeitslosen gegeben hätte - und irgendwann kommt auch ein Hartz IV-Empfänger auf den (natürlich falschen) Gedanken, von irgendeiner extremen Partei "Unterstützung gegen zunehmende Einschränkung seiner Lebensbedingungen" zu erhalten.
Benzin, Strom und andere exorbitant gestiegenen Preise werden weiter dazu führen, dass die Schere zwischen Armen und Reichen in Deutschland immer größer wird - das geht solange, bis es wieder mal richtig knallt. (Gott bewahre!)

antwortet am 04.08.2007 um 17:45

@echter jemand: es ist richtig, dass die Bauern bisher bei Milch extrem wenig verdient haben - aber ich glaube nicht, dass sie jetzt 48 % (!) mehr bekommen, den fettesten Zuwachs wird sich nämlich der Handel einsacken.
Vielleicht ist ja hier jemand aus der Landwirtschaft, der uns dazu etwas sagen kann.
Ich selbst werde im nächsten Urlaub meinen Vermieter (Milcherzeugungs-Landwirt) danach fragen.

antwortet am 04.08.2007 um 17:48

@belafarin: Die Nachfrage aus China ist immer dagewesen, ich kann mir nicht vorstellen, daß sie so sprungartig gestiegen ist, dass bei uns der Butterpreis um 48 % steigt.
Und noch etwas: Gestiegene Nachfrage führt in der Produktion zu erhöhter Auslastung und damit zu einer Senkung der Produktionskosten. Wo bleibt dieser Vorteil?

die akte antwortet am 04.08.2007 um 18:01

@bela, mit der freien Marktwirtschaft kann man das, in diesem Bereich zur Zeit bestehende System, nicht vergleichen.

Auch wenn die Bauern den momentanen Preisanstieg wohlwollend zur Kenntnis nehmen, der geringste Teil davon wird bei ihnen ankommen.

In der "wirklich" freien Marktwirtschaft könnten sie ihre Produktion erhöhen und damit durch die höheren Preise auch mehr Verdienst erzielen.

Nach gültiger EU-Verordnung zahlen sie aber "Strafe", wenn die Menge über ihrem genehmigten Kontingent liegt oder sie müssen die überschüssige Milch (Rohstoff für Butter) an ihre Kälber verfüttern ;((

Hier beist sich die Katze in den Schwanz und wir bezahlen doppelt (Preiserhöhung für Verbraucher/EU-Subventionen für Landwirte) dafür ;(( – Bewerten …

antwortet am 04.08.2007 um 18:04

Mannomann, ich habe hier schon lange nicht mehr so einen Unsinn gelesen.

Vorneweg:

http://finanzen.netscape.de/Verbrauchertipps/Preisentwicklung-Lebensmitteln-986516426-1.html

Lebensmittel sind in den vergangenen Jahren relativ betrachtet billiger geworden.



Ach neee... Ich lass es. Es hätte keinen Sinn, dir jetzt und hier die Zusammenhänge zu erklären.

die akte antwortet am 04.08.2007 um 18:08

Nachtrag:
Nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Südengland fällt ein weiteres EU-Land als Produzent für den Weltmarkt aus.
http://www.sueddeutsche.de/,tt2m2/wissen/artikel/847/126650/
Die Preise dürften weiter steigen. – Bewerten …

Plato antwortet am 04.08.2007 um 18:16

Geil das Gejammere in Deutschland!

Bei uns kosten 250g Vorzugsbutter CHF 4.90, also ca. EUR 2.90... Und das ist billig! Noch vor 10 Jahren kosteten die umgerechnet weit über EUR 3.00...

Aber ist klar: Eine solche Preiserhöhung über Nacht ist schon ein kleiner Schock.

Das Prinzip "Angebot und Nachfrage" schlägt hier halt durch. In der Schweiz sind nun auch Bestrebungen im Gange, den Milchpreis zu erhöhen. Aber auch hier ist klar, dass die Bauern davon niemals im gleichen Masse profitieren werden.

Aber auch ich verstehe den Zusammenhang zwischen Butter und Wahlverhalten nicht ganz.

Frei nach Königin Marie-Antoinette: Wenn sie sich keine Butter leisten können, dann sollen sie halt Margarine kaufen... ;-) :-P
– Bewerten …

die akte antwortet am 04.08.2007 um 18:23

@Plato, nehmt ALDI an und lasst ihn nicht Links liegen.
Wetten, dass dann auch bei euch die hohen Lebensmittelpreise auf Dauer sinken werden ;)) – Bewerten …

die akte antwortet am 04.08.2007 um 18:27

Als Ergänzung zu obigen Kommentar:
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/artikel/322/89233/ – Bewerten …

Plato antwortet am 04.08.2007 um 18:34

@akte

Aldi Suisse ist ja hier und breitet sich schamlos aus.

Aber...

Die landwirtschaftlichen Produkte in der Schweiz sind sehr stark subventioniert und werden vom Staat mit extremen Strafzöllen vor Importen geschützt. Und so kann man in der Schweiz z.B. nur (im Vergleich sehr teure) Schweizer Milch, Rahm und Butter kaufen. Und da kann auch Aldi nichts ausrichten.

Aber etwas ausgelöst hat Aldi auf jeden Fall: Die beiden Branchenriesen Migros und Coop haben ganz plötzlich eine Billiglinie eingeführt und Preise für einige Produkte sind ganz plötzlich um bis zu wahnsinnigen 75% billiger geworden! Da wurde uns klar, wie lange man uns schamlos gemolken hat.

Aldi und bald auch Lidl sind ganz herzlich Willkommen in der Schweiz - aber ich werde trotzdem nie dort einkaufen. – Bewerten …

antwortet am 04.08.2007 um 18:41

@plato: Ach, ihr wurdet auch gemolken?

Anders herum könnte man bösartig sein und sagen, wenn ich mir eure Löhne anschaue, dann frage ich mich, warum man euch das Geld so dicken hinten reinschiebt... ;-)

antwortet am 04.08.2007 um 18:48

...ich jammere nicht.
Aber es stimmt schon dass es ein relativ hoher Sprung ist. Warten wir am besten mal die nächsten zwei, drei Wochen ab wie sich die Angelegenheit entwickelt. Ich glaube, es wird sich wieder nach unten einpendeln...

antwortet am 04.08.2007 um 18:49

...zumindest in Bayern. Die haben ja schließlich auch schon eine rechtsextreme Landesregierung.

Lupa antwortet am 04.08.2007 um 19:49

http://www.faire-milch.ch/img/tafel_klein.jpg – Bewerten …

antwortet am 04.08.2007 um 22:47

Solange dir dein Dasein Raum gibt, dich über eine Preiserhöhung bei Butter aufzuregen, scheint es dir wirklich gut zu gehen.

antwortet am 05.08.2007 um 00:05

@woelfin - ich rege mich nicht über eine Preiserhöhung auf, weil es mir gut geht, sondern weil ich den Grund suche, warum ein Produkt welches jahrelang zu einem Preis bis max. 79 cents verkauft wurde, von heute auf morgen um 48 % steigt.

Wer bekommt plötzlich 48 % mehr? Du? Ich? Die Arbeiter in der Butterfabrik? Der Bauer? Der Futtermittel-Lieferant?
Muß man denn alles hinnehmen, auch wenn es noch so unverschämt ist?
Wieso steigt auf einmal die Nachfrage angeblich so stark, daß ich ein Produkt um die Hälfte verteuere?
Denk doch einfach erstmal nach, bevor Du mir vorwirfst, es ginge mir gut nur weil ich mich nicht wie ein dummes Schaf einfach mit solch einer Schweinerei abfinde.

antwortet am 05.08.2007 um 11:34

@klausfrage:

gerade im lebensmittelbereich finden sich viele gern mit schweinereien ab, solange die schweinerei bedeutet, daß der preis schön niedrig ist und der eigene geldbeutel geschont wird.
bei niedrigen preisen sinkt die bereitschaft drastisch, sich auch nur einen gedanken darüber zu machen, ob der preis überhaupt fair oder reell sein kann um das entsprechende lebensmittel qualitativ gut herszustellen.

natürlich steht bei der derzeitigen preiserhöhung die frage an, warum sie so drastisch ist und natürlich muss sich niemand einbilden, daß diejenigen etwas davon abschöpfen können, die es "verdient" hätten.

mich ärgert lediglich, daß plötzlich wieder aus allen ecken "kritische" verbraucher hervorspringen, die geschützt sein wollen vor den bösen buben, die ihnen da einfach hohe preise vorsetzen, derweil sich niemand gegen niedrige preise schützen lassen wollte und seien sie auf auch noch so großen ungerechtigkeiten basierend.

das einkommen eines milchbauern hat dich doch nicht die bohne interessiert, solange die butter 79 cent gekostet hat.

mich wundert einfach, daß man zwar einerseits ohne weh und klagen an einem wahnwitzigen system teilnimmt, sich dann aber echauffiert, wenn man mit den schattenseiten des wahnnwitzes konfrontiert ist.

antwortet am 05.08.2007 um 11:37

Also mich wundert das garnicht. Man muss nur schauen, was aus unseren guten, deutschen Kühen geworden ist: stehen den ganzen Tag blöd rum, ab und zu mal ein Wiederkäuen schon alleine dieser lustlose Gang:
http://www.clipfish.de/player.php?videoid=NzQ4NjcxfDEwMTcyOTM%3D

Ich finde auch: da ist gerade die rechte Politk gefordert, endlich zum Wohle des Bürgers einzuschreiten! Es kann nicht sein, dass ich als Verbaucher unter der schlechten Arbeitsmoral von Kühen zu leiden habe.
ICH muss ja schliesslich auch ordentliche Arbeit abliefern für mein Geld, ich kann auch nicht einfach stehenbleiben zwischendurch und essen (man beachte die Kuh ganz links!).
Aber wenn deutsche Kühe so weitermachen müssen sie sich auch nicht wundern, wenn der Verbaucher in Zukunft auf Produkte von Billigkühen aus Ostdeutschland zurückgreift und sie plötzlich vor dem aus stehen.
Da macht sich halt auch die jahrelange Politk der Union bemerkbar, bei der Ausbildung und Erziehung der Kühe wurde eklatant eingespart, schlecht motivierte und ziemlich dämliche Kühe sind die logische Folge...

Androphilon antwortet am 05.08.2007 um 12:02

ist schon komisch....für jeden Scheiß gibt man eine Menge Geld aus ohne über den Preis auch nur nachzudenken....aber für Lebensmittel die man dem Körper täglich zuführt kann es nicht "billig" genug gehen....wie krank ist die Welt???

(P.S.: Eine Anmerkung muss ich leider noch machen weil ich mir hier sonst wieder was anhören muss: ICH GREIFE HIER NIEMANDEN PERSÖNLICH AN!!!) – Bewerten …

frage01 antwortet am 05.08.2007 um 21:47

@ Androphilon

Du musst bedenken..gerade WEIL Lebensmittel so etwas Wichtiges, Lebensnotweniges sind, sollten sie m.E. günstig und für jedermann - auch für ärmere Leute - erschwinglich sein!

Es wäre ja zum Beispiel auch nicht gerecht, wenn z.B. ein Liter Trinkwasser plötzlich viel teurer wäre als ein Ipod, nur weil man diesen notwendiger zum Leben braucht.

Ich persönlich finde das nicht krank, sondern es ist m.E. sehr positiv für die Menschen, wenn sie sich keine großen Sorgen zu machen brauchen, sich die eben unverzichtbaren (Grund-)Nahrungsmittel leisten zu können. – Bewerten …

antwortet am 06.08.2007 um 13:57

Butter ist aber nicht "lebensnotwendig" zumindest nicht in grossen Mengen. Früher war Butter noch ein Luxusprodukt, man ging sparsam damit um -dann wurde es plötzlich künstlich Billigsubventioniert und jetzt meint jeder, man habe irgendwie ein Recht darauf...
Man muss mal überlegen, dass man für ein Päckchen Butter ca. 6 Liter Milch benötigt, wo ist da die Relation?
Wenn jetzt der Butterpreis auf gigantische, wahnsinnige 1,19 Euro steigt, dann ist das immer noch günstig.

Milchpulver wird knapp auf dem Weltmarkt seit die Chinesen beschlossen haben, dass ihre Schul-Kinder auch täglich Milch trinken sollen -das treibt den Preis und wir können uns in Zukunft auf noch viel höhere Milchpreise einstellen.

antwortet am 06.08.2007 um 14:41

Ist doch gut, wenn die Chinesen Milch und Butter von uns wollen.
Dann werden endlich mal diese Riesenbestände bei der EG abgebaut, die wir auch schon immer finanziert haben.
Aber das deswegen gleich der Preis so exorbitant steigt, das wirkt sich eben nicht nur auf Milch und Butter aus, sondern auf unzählig vielen Produkten, in denen Milch verarbeitet wird (bis hin zu Schokolade, Milcheiweiß, Kuchen, Babynahrung.)
Und in jeder Produktionstufe (Verarbeitung, Großhandel, Einzelhandel wird dann noch mal kräftig zusätzlich aufgeschlagen - schließlich ist das ja immer die beste Gelegenheit Kasse zu machen - auch wenn es schon Rekordgewinne gab. Oder geht es Müller-Milch etwa schlecht?
Und wenn man erstmal erkannt hat, wie leicht die Verbraucher das alles schlucken (müssen), dann ist Obst, Gemüse, Fleisch als nächstes dran - usw usw.
Den Benzinpreis hebt man auch an, und schon fehlen einer Familie mit Kindern pro Jahr rund 500 Euro.
Weiter so - man wird schon sehen, was dabei zuletzt rauskommt......

frage01 antwortet am 06.08.2007 um 15:02

@bella
ich hab die antwort auch nicht 'nur' auf butter bezogen, sondern allgemein auf den kommentar von androphilon.
ich meinte generell lebensmittel u. ganz besonders eben grundnahrungsmittel (das butter eines ist, bezweifle ich auch). – Bewerten …

Androphilon antwortet am 08.08.2007 um 07:31

...ich meine halt, dass irgendwo Grenzen sind, wenn du gute Lebensmittel produzieren willst...es geht nicht immer billig und wenn, dann immer auf Kosten der Qualität!...Wegen mir könnten so Luxusartikel wie Butter und Schokolade sowie sämtliche Süßwaren und Fleisch (etc.) wesentlich mehr kosten und dafür ethisch und qualitativ korrekt produziert werden!... – Bewerten …

antwortet am 08.08.2007 um 11:20

Ich verstehe diese Argumente hier wegen besserer Qualität durch höhere Preise nicht.
Die Butter, die jetzt um 48 % erhöht wird, wird sich doch deswegen in ihrer Qualität doch nicht ändern!
Sie wird weiterhin aus Milch gefertigt und hat ihren vorgeschriebenen Wassergehalt.

Manchmal sollte man erstmal nachdenken, bevor man hier sowas schreibt!

Androphilon antwortet am 08.08.2007 um 13:49

da ist sehr wohl ein zusammenhang! weil die qualität der milch auf dauer nicht gut sein kann wenn man zurückrechnet was dem bauern dafür bleibt. wenn eine butter 1,16 € kostet ist das keinsfalls hoch berechnet. befasse dich bitte einmal mit der produktion von butter von der kuh bis ins geschäft, vielleicht verstehst du dann besser was ich sagen möchte.

herzliche grüße, euer stefan – Bewerten …

antwortet am 09.08.2007 um 01:11

Androphilon: Ich bezweifle überhaupt nicht den Zusammenhang zwischen Qualität und Preis.
Ich bin auch dafür, dass der Milchbauer für seine schwere Arbeit gut bezahlt bekommt.
Aber der Preisanstieg von 48 % bei Butter kommt nun mal nicht dem Bauern zugute.
Und die Butterqualität war und ist bis heute gut gewesen.
Der Bauer hat nur seine Milch zu liefern - diese muß einen bestimmten Fettgehalt und darf eine bestimmte Keimzahl nicht überschreiten, sonst wird sie ihm nicht abgenommen.
Was ich also sagen will ist doch ganz einfach:
Man hat plötzlich den Preis um 48 % angehoben und wenn der Bauer vielleicht 1 cent mehr kriegt - dann wird sich nichts an der ohnehin guten Butterqualität ändern, weil sich nämlich den größten Teil Aldi und Lidl etc. und vielleicht noch die Butterfabrik einsacken.
Ist so ähnlich wie bei den Brötchenpreisen - der Mehlpreis ist unwesentlich gestiegen, aber die Brötchen sind heute unverschämt teuer für ein Körnerbrötchen gibt es heute schon Preise von 35 cents oder 70 Pfennig!
Damit ist dem Getreidebauern nicht gedient - und die Qualität ....na ja....manchmal sind es ganz schlechte Qualitäten, die besonders teuer sind.

moprogott antwortet am 05.09.2007 um 16:59

Der Basispreis für 1 Liter Milch ist um ca. 0,10€ gestiegen (von 0,25€ auf ca. 0,35€), wenn du nun bedenkst, dass man für 1kg Butter etwa 11-12 Liter Milch benötigt stéigt der Butterpreis natürlich viel stärker an als ein Liter Milch.

antwortet am 05.09.2007 um 17:10

@moprogott - wenn der Basispreis für Milch um 10 cents gestiegen ist - wieso kriegt dann der Bauer nicht die 10 cents?
Der hat die meiste Arbeit, die anderen haben vorher alle gut gelebt mit dem alten Preis.
Da wollen ALLE ein Schnäppchen machen - und das ist es, was mich so ärgert.

Es ist zu blöde, dass man nicht den Exportanstieg nach China irgendwo sehen kann, weil das ja auch immer als Grund genannt wird.
Gleichzeitig verbieten EU-Gesetze die Ausweitung der Milchproduktion.
Es ist alles irgendwie abgekartetes Spiel.

Du weißt die Antwort auf diese Frage? Klasse. Dann schreibe sie jetzt sofort hier rein. So eine Chance etwas Gutes zu tun, kommt nicht alle Tage!



 

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