Warum werden Fehlentscheidungen von Schiedsrichtern immer noch einfach so hingenommen obwohl die Kameras es oft besser wissen?
gefragt von BIackSparrow am 01.02.2010 um 12:35
ufpotw antwortet am 01.02.2010 um 15:01
weil fussball ein echtzeitspiel ist und keine TV dokumentation ... – Bewerten …
zwanzigzehn antwortet am 01.02.2010 um 16:38
Kameras wissen? Unsers: Assistenz interpretieren lernen, Technikinstallation, Bewusstsein der entscheidenden Köpfe, s'ändert sich, bei großen Turnieren wirds
pumpernickel antwortet am 01.02.2010 um 17:27
weil eine kamera-entscheidung einen nicht üblen rattenschwanz hinter sich her ziehen würde.
man kennt das ja vom eishockey. da kann ein spiel von 3x20 minuten incl. pause locker 2 stunden gehen. oft auch mehr. das ist bei einem vollen stadion mit ca 10-12.000 zuschauern noch überschaubar.
aber die logistik, die in einem vollen fussballstadion, mit 50-60.000 oder gar mehr zuschauern, dahinter steckt, wird aufs übelste durcheinander gebracht. alleine schon die öffentlichen transporte wie die shuttles zur nächsten s-bahn oder bahnhof, die auslastung und bereitstellung der züge zu bestimmten uhrzeiten, das polizei-aufgebot, das ab einem bestimmten zeitpunkt parat sein muss, die verschiedenen kneipen... alleine schon die tv-programme..
all das würde einen ganzen batzen mehr geld kosten.
da ist es doch einfacher, zu sagen: "ein mann, ein wort"....
im zweifelsfall gibt es immer wieder leute, die wirklich wissen wo des schiri's auto steht ;o)
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Jochen#16 antwortet am 01.02.2010 um 18:00
In Amerika hat man das beim Football eine Zeitlang so gemacht, dass der Referee bei strittigen Situationen die Kamerawiederholung konsultieren konnte und ein unabhängiges (was auch immer das bedeutet) Gremium während des Spiels gefilmtes Material ausgewertet hat. Im Zweifelsfall haben die sich dann auch eingeschaltet, vergleichbar mit der Rennleitung bei der Formel 1.
War letztlich aber für den Arsch, weil die Entscheidungen dadurch für den Zuschauer untransparent wurden und sich die (ohnehin z.T. schon eklatante) Spiellänge dadurch noch weiter ausgedehnt hat.
Kurz: Die Zuschauer wollten das nicht haben und ich denke beim Fußball wäre das nicht anders...
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sportgucker antwortet am 02.02.2010 um 14:46
beim tennis gibts ja mittlerweile auch die möglichkeit, umstrittene punkte "nachgucken" zu lassen. jeder spieler hat da nur eine bestimmte anzahl von "challenges". sowas könnte man doch auch beim fussball einführen, wo der trainer entscheidet, wann es nachgeguckt wird. jeder trainer hat 2x pro halbzeit die chance? :D
Jochen#16 antwortet am 02.02.2010 um 17:04
Es bremst den Spielfluss und das nervt als Schuschauer ziemlich bald. Auch wenn das nur ein paarmal pro Spiel erlaubt ist, die Mannschaften werden ihr Kontingent auf jeden Fall aufbrauchen um u.U. Zeit zu schinden oder taktische Anweisungen geben zu können.
Wie bereits gesagt: Im American Football hat man das schon einmal versucht und hat schnell gemerkt, dass es in der Praxis nicht funktioniert, und hier wäre technische Hilfe auf jeden Fall sinnvoller eingesetzt als beim Fußball.
Dann doch lieber mehr offizielle Linienrichter zu Hilfe nehmen...
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Anisi antwortet am 02.02.2010 um 18:28
Beim Eishockey wird ja inzwischen auch nachgeguckt. Ich war völlig perplex letztens, als die Schiris vom Feld stratzten ... – Bewerten …
pumpernickel antwortet am 02.02.2010 um 22:36
inzwischen? :o)))
das ist schon seit jahren gang und gäbe beim eishockey (siehe oben)..
aber eishockey ist auch wesentlich schneller als fussball oder football.
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zwanzigzehn antwortet am 03.02.2010 um 02:18
Wenn die entscheidenden Köpfe das einführen, werden die Zuschauer, die Fans nicht protestieren. Im Gegenteil: in Form von Challenges wären das zusätzliche Spannungselemente mit der Potenz von mehr Gerechtigkeit.
Die technische Umsetzung ist aufwendig, deshalb kommt so etwas nur bei großen Turnieren zum Einsatz.
Daß bsp. Frankreich aufgrund des Betrugs von Thierry Henry bei der WM dabei ist: ein starkes Stück!
zoller antwortet am 03.02.2010 um 06:14
Die Fehlentscheidungen werden nicht mehr oder weniger hingenommen als schon in den 50er 60er 0der70er Jahren, nur da ja mittlerweile in fast jeder Unterhose eines Spielers eine Kamera steckt und die Medien alles in 3D und Superslomo und vorwärts und rückwärts zeigen können (und dies auch mit Genuss immer und immer wieder tun) wird eben mehr über Schirifehler diskutiert. Daraus resultiert eben daß man meint es gäbe mehr Fehlentscheidungen und die Schiris wären überfordert, und es müssten dringend Lösungen her. Gut, Phantomtore wie das in Duisburg sind die "rühmliche" Ausnahme, aber nix desto Trotz werden ja durch die vielen Videoaufzeichnungen schon sehr viele versteckte Fouls im nachhinein geahndet, und der Spieler dementsprechend bestraft. Der Rest ist eben eine Tatsachenentscheidung des Schiris und das war schon immer so. – Bewerten …
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